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Allahs Sonne über dem Abendland: Unser arabisches Erbe

von Sigrid Hunke - ISBN 9783596150885

Taschenbuch, 375 Seiten
Veröffentlichung Sep 2001 bei Fischer (Tb.), Frankfurt
Amazon-Verkaufsrang #47602
Bewertung 4.5/5.0 bei 8 Meinungen
neu: ab 9.90 Euro
gebraucht: ab 5.49 Euro
Autor: Sigrid Hunke
ISBN 9783596150885
ISBN 3596150884 (alt)

Meinung der Redaktion zu Allahs Sonne über dem Abendland: Unser arabisches Erbe

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Kritik zu Allahs Sonne über dem Abendland: Unser arabisches Erbe

Kritische Betrachtung vom 23.08.2008
Bewertung: 2 von 5 Sternen
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Die Orientalistin Hunke deutet hier auf die absolute Überlegenheit des Islams gegenüber dem Abendland hin. Viele westliche Wurzeln werden von ihr orientalisiert, ja gar islamisiert. Historische Fakten aus der vorislamischen Ära werden als islamisch dargestellt. Um dieses Werk richtig zu verstehen, ist es von großer Bedeutung, sich die Tatsachen vor Augen zu stellen, dass Frau Hunke ein aktives und überzeugtes Mitglied der NSDAP und eine leidenschaftliche Antisemitin gewesen ist. In ihrer Diplomarbeit von 1935 behauptet sie, dass die rassische Säuberung, eine der dringlichsten Aufgaben sei. 1937 schrieb sie, dass Hitler das größte Vorbild sei, das die Geschichte dem deutschen Volke je geschenkt hat. Sie beteiligte sich auch sehr aktiv an der Unterzeichnung des Bündnispaktes zwischen den Nazis und den Arabern, darunter auch der Großmufti von Jerusalem ( Arafats Onkel ). Lebhaft engagierte sie sich für die Entstehung der islamischen SS-Abteilungen, z. B. im Balkan. Unter dem Vorwand, Europa den jüdisch-christlichen Wurzeln zu entreißen, frischte sie in diesem Werk alle Argumente des Dritten Reiches auf, einschließlich der These hinsichtlich der Notwendigkeit sich mit Arabern zu verbünden, um den britischen bzw. amerikanischen Imperialismus zu bekämpfen. Nur im Angesicht dieser Fakten kann man verstehen was diese "Wissenschaftlerin" hier wirklich meint.

Man muss sich im klaren darüber sein, dass das maurische Spanien im Verlauf von ca. 800 Jahren ( von 711 bis 1492 n. Chr. ) nur einige Jahrzehnte eine Rolle spielte. Zeitlich und örtlich begrenzt waren Frieden, Wohlstand und relative Toleranz der drei monotheistischen Religionen zueinander. Der Islam brachte keinen Frieden nach Spanien. Die Legende der ach so schönen Toleranz des Islams gegenüber den Andersgläubigen mag in der heutigen Zeit Gutes bewirken, wenn sie dabei hilft, die Antagonismen zu relativieren. In Al Andalus erhielten die Juden und Christen den Status der Dhimmis; Schutzbefohlene, welche die Vorherrschaft des Islams anerkennen und Schutzsteuer bezahlen mussten, vielfältige Diskriminierungen waren an der Tagesordnung.

Weitere ISBN:
978-3-596-15088-5, 978-3-5961-5088-5
978-3-59615-088-5, 978-3596150885, 978-3-59-615088-5
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