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Bartimäus: Bartimäus - Die Trilogie

von Jonathan Stroud - ISBN 9783570132937

Gebundene Ausgabe, 1800 Seiten
Veröffentlichung Sep 2007 bei cbj
Amazon-Verkaufsrang #54690
Bewertung 4.5/5.0 bei 10 Meinungen
neu: ab 39.95 Euro
gebraucht: ab 30.55 Euro
Autor: Jonathan Stroud
ISBN 9783570132937
ISBN 3570132935 (alt)

Meinung der Redaktion zu Bartimäus: Bartimäus - Die Trilogie

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Kritik zu Bartimäus: Bartimäus - Die Trilogie

Leider nur eine Trilogie vom 09.08.2008
Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Meine Rezension stellt keine Inhaltsangabe dar, sondern gibt meine persönliche Meinung wieder, die ich zu dem Buch habe und ja auch Sinn und Zweck einer Rezension ist.

Da ich auf Thriller jeglicher Art (meine häufigste Lesekost) keine Lust hatte und mich Bartimäus regelrecht "angeglotzt" hat, begann ich Bartimäus zu lesen.
Die Fußnoten fielen mir beim ersten Kontakt mit dem Buch schon auf und auch der lockere und zuweilen sehr freche Schreibstil bzw. Ausdrucksweise von Bartimäus.

Nach den ersten beiden Kapiteln war mir klar, dass ich auf jeden Fall begeistert weiter lesen werde, denn die Geschichte, der Schreibstil, die nahezu nahtlose Erzählung der Geschichte aus den verschiedenen Sichtweisen der Personen und natürlich Bartimäus mit seinem losen "Mundwerk" und seinen frechen Gedanken gefiel mir unheimlich gut, was sich besonders in den Fußnoten bemerkbar macht, die mich mehr wie einmal zum lauten Lachen während des Lesens brachte.
Jedoch sind die für das Verständnis der Geschichte nicht unbedingt notwendig zu lesen, aber aufgrund der humorigen Art mehr wie lesenswert!

Nach Bartimäus Das Amulett von Samarkand hätte ich unter Umständen noch aufhören können zu lesen, denn der Teil ist richtig abgeschlossen.
Jedoch war ich neugierig und gespannt, wie es mit Bartimäus und Nathanael weitergeht.

Der Beginn des zweiten Teiles ist anfangs etwas lasch und ich überlegte schon, dass ich Bartimäus Das Auge des Golem weglege, doch dann hat Bartimäus mich eine 34-jährige Leseratte - doch wieder in seinen Bann gezogen.
Dieser Teil von Bartimäus ist etwas düsterer als der erste Teil der Trilogie Das Amulett von Samarkand -.
Das liegt sicher auch an der charakterlichen Wandlung von Nathanael und seinem "neuen" Umfeld.

Bartimäus selbst hat noch die spitze, freche und lockere Zunge wie im ersten Teil, die sich wiederum speziell in den Fußnoten zeigt, die jedoch nicht unbedingt notwendig sind zu lesen, um die Geschichte zu verstehen, aber auf jeden Fall wieder für einige laute Lacher gesorgt haben.
Ebenso kam die Erzählsicht einer dritten Person hinzu: Kitty (sie tauchte schon mal ganz kurz im ersten Teil auf).
Der zweite Teil um Bartimäus Das Auge des Golem endete einerseits schon geschlossen, aber andererseits auch ziemlich offen, ich wollte wieder mal wissen, wie es mit Bartimäus, Nathanael und auch Kitty weitergeht, und machte mich erst recht neugierig auf das "Ende" der Bartimäus-Trilogie.

Der letzte Teil der Bartimäus-Trilogie Die Pforte des Magiers fesselte mich wieder von Anfang an.
Zu dem bekannten Erzählstil der drei Hauptpersonen Nathanael, Kitty und natürlich ganz wichtig Bartimäus mit seinen Fußnoten (die jedoch in diesem Teil der Trilogie leider? Weniger sind) kommen Erzählungen aus Bartimäus Sicht hinzu, die seine Zeit wiedergeben, als er noch im 6. Jahrhundert Ptolemäus "diente".

Der dritte Teil der Trilogie beantwortet auch die eine oder andere Frage, die man in Teil 1 und Teil 2 der Trilogie unter Umständen noch gehabt hat und bis dahin unbeantwortet blieb.
Obwohl der dritte Teil nicht ganz so humorig ist, wie die beiden ersten Teile, trübt dies den Lesespaß und das Mitfiebern mit der Geschichte in keinster Weise.

Schade, dass der Autor keine Fortsetzung von Bartimäus geplant hat, denn einen vierten Teil würde ich auf jeden Fall auch noch lesen, aber dann wäre es ja auch keine Trilogie mehr. (-;

Ähnlich fesselnd aus dem Kinder- bzw. Jugendbuchbereich empfand ich nur Harry Potter, allerdings kann man die beiden (Harry Potter - Reihe und Bartimäus-Trilogie) nicht direkt miteinander vergleichen.
Schreibstil, Ausdrucksweise, Aufbau etc. unterscheiden sich meiner Ansicht nach stark.

Mein Fazit nach allen drei Teilen:
Eine Super-Buchreihe mit einer tollen Idee und deren Umsetzung.
Unbedingt lesenswert und das nicht nur für junge Leser (mein lesebegeisterter 11-jähriger Sohn hat nach wie vor "Bammel" vor dicken Büchern und somit leider auch vor Bartimäus, Eragon, Harry Potter, Drachenreiter, Tintenherz, etc..) sondern auch für junggebliebene Erwachsene wie mich (34).
Auf jeden Fall sollte man die Bartimäus-Trilogie der Reihe nach "verschlingen" (bzw. lesen) und nicht vorzeitig aufhören, weil es etwas langatmig erscheint an manchen Stellen.
Das Durchhalten durch diese augenscheinlich langweilige Passagen wird auf jeden Fall belohnt.

Weitere ISBN:
978-3-570-13293-7, 978-3-5701-3293-7
978-3-57013-293-7, 978-3570132937, 978-3-57-013293-7
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