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Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman

von Thomas Mann - ISBN 9783596294312

Taschenbuch, 758 Seiten
Veröffentlichung Nov 1989 bei Fischer (Tb.), Frankfurt
Amazon-Verkaufsrang #394
Bewertung 4.5/5.0 bei 63 Meinungen
neu: ab 9.95 Euro
gebraucht: ab 5.00 Euro
Autor: Thomas Mann
ISBN 9783596294312
ISBN 3596294312 (alt)

Meinung der Redaktion zu Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman

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Kritik zu Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman

Ein Roman für Fantasielose! vom 09.08.2008
Bewertung: 1 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 0 von 1 Besuchern hilfreich

Qualität:
Die 56. Auflage dieses Buches besticht durch ihren Mangel an Qualität des Papiers. Nicht nur, dass man die nächste Seite durch das Papier sieht, oder Unterstreichen von Textstellen dadurch unmöglich gemacht wird, dass man den Strich auch 2-3 Seiten weiter sehen kann, nein: Man kann sogar über ungeliebte Textstellen reiben und nach kurzer Zeit diese Passage von der Seite entfernen, so schlecht ist der Druck.

Inhalt:

Schachteln:
Die Verwendung von Nebensätzen bereichert ganz bestimmt viele Texte, dennoch sollte man einen Satz nicht immer wieder verschachteln. Manchmal muss man eine ganze Seite von vorne lesen, weil man vergessen hat, wie der Satz begonnen hat. Das ist extrem nervig.

Totbeschrieben:
Die Figuren werden so genau beschrieben, dass man sich kein eigenes Bild von ihnen machen kann und durch die ewig langen Beschreibungen verliert man viel Lesespaß, es sei denn, es interessiert einen, ob die Figur das Wort "furchtbar" eher wie "förchtbar" ausspricht.

Wiederholungen:
Selbst wenn dies einen Interessiert, verliert sogar dieser Interessent den Spaß am Buch, da solche Tatsachen nicht nur einmal oder zweimal, nein: jedesmal, wenn die Figur das Wort verwendet, erwähnt werden!
Auch werden ständig die Geschehnisse von vor 100 Seiten (oder mehreren Jahren in der Geschichte) wiederholt, weil sich die Personen entweder selbst bemittleiden, oder andere Figuren darüber lachen. Wenn dies mal vorkommt, ist das ja in Ordnung, aber bitte nicht vor jeder Aussage, die die Figur trifft (auch solche die nichts mit vergangenen Geschehnissen zu tun haben).

Stillstand:
Es kommt öfter auch vor, dass streckenweise nichts passiert. Kein Verfall, wie der Untertitel verspricht, nein besser wäre der Untertitel "Die Speisegewohnheiten einer Familie". Oft wird einfach eine Mahlzeit beschrieben, ohne, dass was passiert.

Dialekt:
Ja, er kann Erzählungen authentisch gestalten, oder, wie in diesem Fall: für viele Leser unverständlich machen!

Wertefreiheit:
Thomas Mann versteht es, einen Todesfall genausso wenig bewegend zu beschreiben, wie die Aussprache einzelner Wörter. Dieses Buch enthält wenig Erzählung, viel mehr Beschreibung (aber diese ist sehr umfassend!).

Schlechter Start:
Schon die ersten Seiten verwirren den Leser, da sehr viele Personen der Familie Buddenbrook sehr umfangreich beschrieben werden. Diese Informationsüberflutung würde ja schon reichen, um die Situation kompliziert zu machen, aber zudem werden noch sehr viele Nebensätze verwendet, welche teilweise in andere Sätze geworfen werden und erst nach mehrfachem lesen einen Sinn geben! Verständnisprobleme sind Vorprogrammiert!

Unter einem Haufen Dreck:
Es befinden sich viele gute Philosophische Ansätze in diesem Werk. Aber sie sind durch die übertrieben genauen Beschreibungen und die langweilige Handlung verdeckt. Das Motiv : TOD, das den Autor immer beschäftigt findet sich allerdings auch in anderen - kürzeren - Werken von ihm.

Sprachliche Schönheit:
Wer Nebensätze und Dialekt mag...

Lesemotivation:
Besteht für alle Leute, die Bücher nicht lesen, um sich darin einleben zu können. Für diese Leute ist kein Platz in der vollbeschriebenen Welt!

Spannung:
In jedem Teil gibt es eine kurze Passage, die spannend ist. Allerdings sind sie sehr selten.

Fazit:
Bei mir herrscht unverständnis, weshalb so eine Geschichte überhaupt noch gedruckt wird und weshalb sowas den Nobelpreis bekommt - Neben Hesse ist Thomas Mann ein Witz.
Lasst dieses Buch, nach Möglichkeit, dort, wo es jetzt ist.

Weitere ISBN:
978-3-596-29431-2, 978-3-5962-9431-2
978-3-59629-431-2, 978-3596294312, 978-3-59-629431-2
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