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Das Gehirn und seine Wirklichkeit: Kognitive Neurobiologie und ihre philosophischen Konsequenzen

von Gerhard Roth - ISBN 9783518288757

Taschenbuch, 383 Seiten
Veröffentlichung Aug 2000 bei Suhrkamp
Amazon-Verkaufsrang #57591
Bewertung 4.0/5.0 bei 7 Meinungen
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gebraucht: ab 8.00 Euro
Autor: Gerhard Roth
ISBN 9783518288757
ISBN 351828875X (alt)

Meinung der Redaktion zu Das Gehirn und seine Wirklichkeit: Kognitive Neurobiologie und ihre philosophischen Konsequenzen

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Kritik zu Das Gehirn und seine Wirklichkeit: Kognitive Neurobiologie und ihre philosophischen Konsequenzen

Großmutterzellen, Belohnungssystem, Geist und Bewußtsein, Ontologie.... vom 10.04.2007
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 2 von 3 Besuchern hilfreich

Für mich war auch dieses Buch von Gerhard Roth ein Buch mit vielen interessanten Weißheiten und Informationen welche man befürchten muß schnell zu vergessen nicht weil diese etwa uninteressant wären sondern weil diese sehr kompliziert und zu selten im Alltag diskutiert werden. Neben anatomischen Exkursionen war der Versuch interessant das menschliche Bewußtsein zu lokalisieren oder sollten wir besser sagen ein zu zingeln. Nach Flohr z.B. sollen die NMDA (N-Methyl-D-Asparat) Synapsen für das Vorhandensein von Bewußtsein stehen die als Schaltzentralen im Neocortex die Verbindung zwischen Cortex und limbischem System herstellen dem "Lust und Belohnungszentrum" des Menschen. Könnte hier das Geheimnis des Menschlichen Bewußtseins liegen? Oder ist Geist und Bewußtsein an die Existenz von Sprache gebunden? Wären dann Linguisten sehr bewußte Menschen? Ich könnte dem beipflichten.
Die Frage nach dem freien Willen und warum wir Menschen so entscheiden wie wir entscheiden ist eine Zentrale Frage im letzten viertel des Buches. Der Mensch sei im Kern von seinen Emotionen getrieben welche Quelle für fast alle Entscheidungen sei. Roth schreibt hierzu: <> (S. 311). Für mich eine nette Aussage denn irgendwie habe ich schon immer den Verdacht gehabt daß zu ehrgeizige Menschen durchaus am falschen Ziel arbeiten können ohne dies selber zu realisieren und daß ein Leben lang.
Roth schreibt weiter unser Gehirn erlebe die Umwelt nicht objektiv, es schaffe sich seine eigene Realität die jedoch nichts mit der Wirklichkeit zu tun habe. Im letzten Kapiteln geht Roth auf die Klassiker der Ontologie ein und diskutiert den Begriff Realität wie ihn die Philosophie, die Physik und das menschliche Gehirn wahrnimmt bzw definiert.
Hier habe ich teilweise nicht folgen können und leite hieraus ab daß meine persöhnliche Realität noch an Modularität und Platizität mangelt :-)

Weitere ISBN:
978-3-518-28875-7, 978-3-5182-8875-7
978-3-51828-875-7, 978-3518288757, 978-3-51-828875-7
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