Das Kapital: Kritik der politischen Ökonomie
von Karl Marx - ISBN 9783520064066
Gebundene Ausgabe, 755 Seiten
Veröffentlichung May 1969 bei Kröner
Amazon-Verkaufsrang #26513
Bewertung 4.0/5.0 bei 14 Meinungen
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Autor: Karl Marx
ISBN 9783520064066
ISBN 3520064065 (alt)
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Kritik zu Das Kapital: Kritik der politischen Ökonomie
Marx ist Opium vom 29.08.2008
Bewertung: 2 von 5 Sternen
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Marx versucht in seinem Buch zu zeigen, wie der Kapitalismus funktioniert. Ich werde mich wegen der Breite der behandelten Themen auf die Fundamente seiner Theorie beschränken.
Güter, die getauscht oder gehandelt werden, haben nach Marx einen Gebrauchswert (Nutzen) und einen Tauschwert (Preis). Der Tauschwert zeigt an, wie viel "gesellschaftlich notwendige Arbeit" zur Herstellung des Produktes benötigt wurde und kann deshalb je nach Saison, üblicher Produktionsmethode usw. schwanken. Geld ist nur ein allgemeines Tauschmittel, das die Gesellschaft auf Grund seiner besonderen Eigenschaften ausgewählt hat (Gold ist wertvoll, teilbar, haltbar usw.).
Früher haben Handwerker ihre eigenen Produkte getauscht oder gehandelt. Im Kapitalismus ist es jedoch so, dass Arbeitnehmer für einen Kapitalisten arbeiten. Der Kapitalist bezahlt den Arbeitnehmern nur das Existenzminimum und streicht den Unterschied zwischen dem Nutzen der Arbeit und ihrem Tauschwert (Lohn) als Mehrwert ein. Aus diesem Mehrwert entsteht das Kapital.
Damit die Ausbeutung der Arbeitnehmer funktioniert, muss es eine genügend große Anzahl von Arbeitslosen geben; notfalls schafft der Kapitalismus den dafür benötigten Bevölkerungsüberschuss. Kolonien sind dazu hilfreich, denn dort gibt es viele Menschen, die man zusätzlich ausbeuten und deren Land man vereinnahmen kann. Deshalb gibt es Imperialismus und Kriege. Konjunkturzyklen entstehen durch die kapitalistischen Produktionsprozesse.
Bis auf die Herleitung des Geldes ist dies alles falsch und längst widerlegt. Die "subjektivistische Wertlehre" hat nach Erscheinen des ersten Bandes von "Das Kapital" gezeigt, dass sich die Preise über Angebot und Nachfrage bilden und das alles sich nach den subjektiven Werten der Verbraucher richtet. Damit ist der marxistischen Lehre das eigentliche Fundament entzogen, wodurch auch die darauf aufbauenden Theorien baufällig sind. (Marx wollte die "klassischen" Wirtschaftswissenschaftler widerlegen, hat aber ausgerechnet deren irrige Arbeitswerttheorie übernommen.)
Aus dem Wert, den der Arbeiter produziert, entsteht sein Lohn (sofern er nicht durch Staat oder Gewerkschaften manipuliert wird). Deshalb kann von kapitalistischer Ausbeutung keine Rede sein. Maschinen führen langfristig nicht zu mehr Arbeitslosigkeit, sondern zu höheren Löhnen. Arbeitslosigkeit entsteht hauptsächlich durch die Gewerkschaften und den Staat (z. B. mittels Arbeitsrecht, Sozialversicherung und Mindestlohn). Die Konjunkturzyklen werden von der staatlichen Zentralbank erzeugt, indem diese die Zinsen manipuliert. Krieg und Imperialismus dienen nur dem Staat und den von ihm privilegierten Interessengruppen; der Kapitalismus benötigt dagegen Freihandel und Frieden.
Das Buch ist wichtig, weil die heutige Zeit von marxistischen und sozialistischen Ideen beherrscht wird. Eine gute Widerlegung bietet Mises: "Socialism" / "Die Gemeinwirtschaft"; dort kann man auch Genaueres über Monopole, Klassenkämpfe, Geschichte und Politik erfahren. Es ist kein Wunder, dass die Arbeitnehmer diese Theorien zunächst abgelehnt haben und für die freie Marktwirtschaft eintraten; erst die Agitation von Gewerkschaften und Parteien hat das geändert.
978-3-520-06406-6, 978-3-5200-6406-6
978-3-52006-406-6, 978-3520064066, 978-3-52-006406-6
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