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Das Rätsel. Die Pellinor-Saga 02

von Alison Croggon - ISBN 9783404285150

Taschenbuch, 494 Seiten
Veröffentlichung Apr 2008 bei Bastei-Lübbe
Amazon-Verkaufsrang #642
Bewertung 4.0/5.0 bei 8 Meinungen
neu: ab 12.95 Euro
gebraucht: ab 7.77 Euro
Autor: Alison Croggon
ISBN 9783404285150
ISBN 3404285158 (alt)

Meinung der Redaktion zu Das Rätsel. Die Pellinor-Saga 02

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Kritik zu Das Rätsel. Die Pellinor-Saga 02

Zwiespältig vom 10.07.2008
Bewertung: 3 von 5 Sternen
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Zum Herr der Ringe-Vergleich: Ist in diesem Fall durchaus berechtigt. ich würde nur nicht ganz so hart urteilen Man kann generell unterscheiden zwischen Plagiat oder billiger Kopie und Schreiben in der Tradition von jemandem. Croggon gehört klar in die letzte Kategorie, sie sie übernimmt Elemente und Beschreibungsmuster von Tolkien, schafft aber ihre eigene Welt. Wie Tolkien schildert sie gerne Landschaften und Essen und ermöglicht es dem Leser so, sich in ihre Welt hineinzuversetzen, seine eigenen Bilder zum Geschehen zu entwickeln. Sorgsam achtet sie darauf, andere Landschaften zu beschreiben als Tolkien, statt Mittelengland gibt es die Mittelmeerwelt, die Farben des Südens und die des hohen Nordens. Ihre Story stammt nicht aus dem HdR - abgesehen von dem typischen Grundmuster der High Fantasy (Gut gegen Böse, Held/in rettet Welt). Ihre Figuren stammen" teils ganz klar aus dem HdR, sind aber mit Sinn und Verstand weiterentwickelt (wie z.B. die Hundssoldaten gegenüber den Orks; wird im 3. Bd. klar). Und sie hat durchaus die Kraft, Szenen, Situationen, Figuren zu erfinden und zwar so, dass sie immer wieder wirklich ergreifen.
Soviel zum Positiven. Das Negative ist, wie der Herr der Ringe" trotzdem ständig in der Handlung präsent ist: störend weniger in der Erfindung, als in zahlreichen einzelnen Handlungselementen: anscheinend immer dann, wenn die Autorin sich mal nicht auf die Finger schaut, unterlaufen ihr Zitate einzelner Sätze und Wendungen aus dem HdR; etwa bei Abschiedsworten, oder wenn jemand stirbt oder sich in Gefahr begibt, wenn Krieg, Strategie und die Aussichtslosigkeit des Kampfes gegen den Namenlosen" (ja, klar) erläutert werden und überhaupt wenn es pathetisch wird. Immer dann lassen Gandalf und Aragorn grüßen, mal fasst einer seine Reisen ins Land des Bösen mit den gleichen Worten zusammen wie Aragorn die seinen nach Mordor, mal sagt einer zu seinem Schüler an dir ist mehr dran als das Auge sieht" (wie Gandalf zu Frodo). Und immer wenn das geschieht, schrumpfen die durchaus vorhandenen Qualitäten der Autorin zusammen, und man bekommt ein Gefühl, als wenn - ich sag es mal so - ein Kind mit echten antiken Waffen spielt. Oder auch: als wenn man jemand gestorben wäre, den man liebt, und plötzlich begegnet man jemand, der ihm ähnlich sieht. Sowas tut weh - und doch kann man die Augen nicht abwenden.
Ich steh der Serie also zwiespältig gegenüber. Es gibt viel zu kritisieren. Ich gehöre zu den Leuten die lieber zum 20. Mal die Werke Tolkiens lesen als zum 1. Mal irgendeinen Quatsch, und möchte diese Leute mit dieser Rezension ansprechen. Also die Botschaft: Trotz allem mag ich das Buch irgendwie. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen.

Weitere ISBN:
978-3-404-28515-0, 978-3-4042-8515-0
978-3-40428-515-0, 978-3404285150, 978-3-40-428515-0
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