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Das Vermächtnis der Drachenreiter. Eragon 01

von Christopher Paolini - ISBN 9783570303337

Taschenbuch, 736 Seiten
Veröffentlichung Apr 2006 bei Cbt
Amazon-Verkaufsrang #522
Bewertung 4.0/5.0 bei 428 Meinungen
Autor: Christopher Paolini
ISBN 9783570303337
ISBN 3570303330 (alt)

Meinung der Redaktion zu Das Vermächtnis der Drachenreiter. Eragon 01

Die Redaktion hat noch keinen Eintrag verfasst.

Kritik zu Das Vermächtnis der Drachenreiter. Eragon 01

darum veröffentlicht man sein erstes Werk nicht vom 31.08.2008
Bewertung: 2 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 1 von 1 Besuchern hilfreich

So. Auch wenn ich mich bestimmt wie einige andere vor mir, mich wiederhohlen werde ... ich schreibe dennoch eine Rezesion.

Solche Geschichten, in diesem Stil, habe ich auch in seinem Alter geschrieben. Also mit 15 oder 16 Jahren. Und es ist mit diesem Alter schon ne Leistung. Ich schreibe immer noch so. Das heißt die Erstschrift, bis ich sie dann jede Menge streiche und umschreibe, damit es interessanter klingt.
Und deshalb veröffentlicht man sein erstes Werk auch nicht. Bis man so viel geschrieben hat, das man alte Storys überarbeiten kann, egal wie viel Herzblut darin steckt. Wenn man es wirklich gut machen will, dann darf man es nicht veröffentlichen!
Aber wenn man einfach nur flache Unterhaltung und seine Fantasien an die Menscheit bringen will, dann hat der Junge es tatsächlich richtig gemacht.

Sei gesagt. Ich hab mittlerweile beide Bücher gelesen. Und da ich immer einen Film vor den Augen ablaufen habe, hat mich das Buch nicht all zu sehr gestört.
Doch wenn man selbst so merkt, wie flach und statisch die Charaktere sind, dann gibt das einem wirklich zu denken.
Man merkt zu stark, das Eragon einfach nur den Autor selbst darstellt.
Daran ist auch nichts verwerfliches.
Nur bleiben andere Charaktere dadurch auf der Strecke, weil Eragon in dem Himmel gelobt wird. Getriggert wird, ohne eine wirkliche Entwicklung zu erleben.
Keiner der Charakere entwickelt sich, was bei einem besonders tragisch ist, da er wirklich Potential gehabt hätte.
Manche werden jetzt schreien: Ja, doch Eragon hat sich entwickelt, verändert usw. Aber das hat er nicht. Entwicklung bedeutet nach und nach. Und nicht von heut auf Morgen, dabei jedoch immer gleich bleibend.

Nun, es ist nichts verwerfliches dran. Das es den Plot und all die Zwerge, Elben, Drachen schon einmal gab.
Aber dann muss man auch schreiben können.
Und ja, ich werde auch das dritte Buch lesen um zu gucken, ob er vielleicht mittlerweile doch was dazu gelernt hat.
Aber nun ja.

Warum ich das Buch dennoch lese?
Packt es mich doch?
Warum will ich den dritten Band lesen, wenn die Geschichte doch zu vorrauschschaubar ist?
Das sei einfach erklärbar. Ich kann kein Buch sterben lassen, wenn ichs einmal zu lesen angefangen hab.
Und je schnell es man gelesen hat, desto eher hat man das Schlechte hinter sich.
Außerdem muss ich es fast lesen um zu wissen, was man besser machen kann.

Wundert es da noch einen, wenn die guten jungen Schriftsteller alle über 60 sind?
Na?

Weitere ISBN:
978-3-570-30333-7, 978-3-5703-0333-7
978-3-57030-333-7, 978-3570303337, 978-3-57-030333-7
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