Das Zeichen des Dunklen Gottes. Ulldart - Die Dunkle Zeit 03.
von Markus Heitz - ISBN 9783492285308
Taschenbuch, 524 Seiten
Veröffentlichung Nov 2004 bei Piper
Amazon-Verkaufsrang #1495
Bewertung 4.5/5.0 bei 15 Meinungen
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Autor: Markus Heitz
ISBN 9783492285308
ISBN 3492285309 (alt)
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Kritik zu Das Zeichen des Dunklen Gottes. Ulldart - Die Dunkle Zeit 03.
Story mit Macken! vom 31.01.2008
Bewertung: 3 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 1 von 2 Besuchern hilfreich
Ich habe das 3. Buch nunmehr zur Hälfte fertig gelesen und kann mir nicht erlauben, über die gesamte Saga (6 Bücher) zu richten. Allerdings möchte ich über meine Eindrücke, die ich bis dato gewonnen habe schreiben.
Ich war anfangs etwas skeptisch, was diese Buchreihe anbetrifft. Habe vorab etwas von Prophezeihung und "dunkle Zeit" gelesen, was in meinen Augen normalerweise für übliche Schmalkost-Fantasy steht. Nachdem ich einige Seiten des ersten Bandes gelesen hatte, war ich dann fast dazu geneigt, dieses Buch beiseite zu legen. Kuckuck? Was hat sich Markus Heitz denn bei der Namensgebung gedacht? Ganz ehrlich, durchweg russiche Namen wie Lodrik, Waljakow, Stoiko, die Miklanowos oder die Bezeichnung für Großbauern (Brojaken), das war wirklich ziemlich hart. Aber ich hab mich dann doch von den zumeist guten Rezensionen leiten lassen und weiter gelesen.
Die Geschichte kam so langsam ins Rollen. Aus dem dicken und unansehnlichen Keksprinzen wird von heut auf morgen (es kommt einem wirklich so vor) ein attraktiver Jüngling der vor Selbstbewusstsein nur so strotzt. Klar, er hatte auch tolle Freunde an seiner Seite, die ihm stets mit Rat und Tat zur Seite stehen, Freunde denen er vertraut, mit denen er jeden Moment verbringt und in die er sich sogar verliebt. Nachdem er allerdings zum Kabcar (Herrscher über Tarpol) gekrönt wird, nimmt das Unheil seinen Lauf. Ein zweifelhafter Verwandter vierten Grades, von dem noch nie jemand etwas gehört hat, gesellt sich an seine Seite und wird, wie auch immer, sein neuer engster Vertrauter. Klar führt dieser nichts Gutes im Schilde, aber das merkt Lodrik natürlich nicht. Nach und nach gewinnt dieser immer mehr an Einfluss. Und hier entsteht in meinen Augen der Konflikt. Warum durchschaut Lodrik diese ständigen Intrigen, die teilweise soooo plump und vorhersehbar sind, nicht. Man muss sich das in etwa so vorstellen: Beim Lesen runzelt man plötzlich die Stirn und denkt sich, "Nee oder? Das kann Markus Heitz doch jetzt nicht bringen!? So primitiv und dämlich kann er Tarpols Herrscher jetzt nicht darstellen!" Und schwups...wie vorher gesehen, trifft alles ein. Nach und nach flüchten seine Freunde, werden verstoßen oder eingekerkert. Die so verhasste und durchtriebene (Zwangs)Ehefrau wird von Lodrik plötzlich seiner großen Liebe vorgezogen. Alles total logisch. Die besten Freunde geben einen Wink mit dem Zaunpfahl nach dem anderen, aber trotzdem checkt Lodrik nicht, das da jemand Böses im Schilde führt.*zwinker* Die Story ist, wie oben schon kurz angerissen, viel zu oft vorhersehbar, Charaktere bleiben blass bzw. entwickeln keinerlei Persönlichkeit. Im Großen und Ganzen hat sich meine anfänglich Skepsis bestätigt. Bei der Ulldart-Saga handelt es sich allenfalls um schmale Kost. Es gibt sicherlich hier und da einige spannende Momente, gerade einige Nebenschauplätze (Hetral in Türis oder Perdor und sein verrückter Narr) stechen mit Witz und Atmospäre hervor. Trotz guten Ansätzen und einer teils recht gefälligen, teils aber plumpen Story, schafft es dieses Buch (die ersten beiden Teile inbegriffen) nach meinem dafürhalten maximal auf 3 Sterne. Es ist immerhin unterhaltsame Fantasy für nicht übermäßig anspruchsvolle Leser. 5 Sterne sind hier einfach mal überbewertet.
978-3-492-28530-8, 978-3-4922-8530-8
978-3-49228-530-8, 978-3492285308, 978-3-49-228530-8
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