Das unendliche Licht. Die Chroniken der Nebelkriege 01.
von Thomas Finn - ISBN 9783473352609
Gebundene Ausgabe, 446 Seiten
Veröffentlichung Feb 2007 bei Ravensburger Buchverlag
Amazon-Verkaufsrang #19211
Bewertung 4.5/5.0 bei 27 Meinungen
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Autor: Thomas Finn
ISBN 9783473352609
ISBN 3473352608 (alt)
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Kritik zu Das unendliche Licht. Die Chroniken der Nebelkriege 01.
Ein traumhafter Auftakt zu einer grandiosen Fantasyserie vom 24.08.2008
Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Untote Piraten, längst vergessene Dämonen, eine Hexenmeisterin die mit ihrer Macht alle Länder versklaven will. Wer könnte diesem Aufgebot an dunkler Magie widerstehen? Ihr denkt doch wohl nicht gleich an große Könige mit Zauberschwertern und an ihrer Seite allmächtige Magier? Na ja vielleicht, aber nicht bei Thomas Finns Fantasyroman Das unendliche Licht". Er setzt die Hoffnungen eines ganzen Reiches, in die Hände eines jungen begabten Zauberlehrling Namens Kai, der bei Magister Thadäus Eulertin in die Lehre geht, nachdem der untote Kapitän Mort Eisenhand, die einzige Person tötet die ihm nahe stand. Seiner Großmutter. Doch warum wurde gerade Kais Dorf angegriffen? Es muss auf jeden Fall etwas mit den Irrlichtern zu tun haben, die Kai und andere Irrlichtjäger einfangen, um sie auf dem Markt als Lichtspender zu verkaufen. Denn alle Elementargeister wurden den Dorf von den Piraten gestohlen.
Ohne Bindung an ein Familienmitglied, hält es Kai in seinen Dorf nicht mehr aus. Außerdem ist er ungebildet in Sachen Magie und könnte viele Leute verletzten. Deshalb ratet der Elf Fi und die Gargyle Dystariel, die ihn beim Kampf gegen den Kapitän zur Seite standen, nach Hammerburg zu reisen. Denn in der berühmten Stadt der Magier und Windmacher, lebt der mächtige Däumlingszauberer Thadäus Eulertin, der ihn gerne über alles aufklären und ihn zu einen Zauberer ausbilden möchte. Auf Antworten hoffen fährt Kai mit Fi über die Elbe in Richtung Hammaburg. Doch während der Fahrt beschleicht Kai ein unbändiger Brennen, das sich in sein Inneren austobt. Verzweifelt, weil sich das Brennen wie Hunger an fühlt, versucht er es mit Essen zu besänftigen. Doch keine Nahrung ist Kai genug. In seiner Wut, nicht genügend Nahrung zu haben, werden seine Gedanken immer umnebelter. Fi weis sich einfach nicht mehr anders zu helfen und setzt seine Elfenmagie gegen Kai ein. Er spielt ein magisches Lied, um Kai zu beruhigen. Und dem unendlichen Licht sei Dank, es funktioniert. Benommen und verwirrt erreichen sie in letzten Augenblick Hammerburg. Und gleich darauf macht sich Eulertin daran, seinen neuen Lehrling erst einmal das Leben zu retten.
Unerwartete Wendungen in der Geschichte und die nie so recht abreißende Spannung gehören eindeutig zu den positiven Aspekten dieses Fantasy-Romans. Thomas Finns Einfallsreichtum, wie eine Handlung fortgesetzt werden soll, spiegelt sich auch in seiner Kreativität wieder, magische Objekte zu beschreiben und ihrer Funktion. So ist man als Leser überrascht, neben einen all zu bekannten Unsichtbarkeitstrank, auch so etwas zu finden, wie ein Harfe, dessen Seiten so fein sind, dass nur der Wind sie spielen vermag.
Die Charaktere sind in ihren Verhalten allesamt glaubhaft. Besonderes Augenmerk fällt da natürlich auf Kai, der während der Geschichte dazu lernt und sich von einen unbeschwerten träumerischen Jugendlichen, der vor allen Anerkennung und ein angenehmes Leben im Sinn hat, zu einen selbstbewussten jungen Mann wandelt, der sich seiner unglaublichen Verantwortung bewusst ist.
Der Schreibstil ist einfach, aber dennoch abwechslungsreich. Mühelos lassen sich die Sätze in Gedankliche Bilder formen. So gibt es keine Passagen im Buch, die komplizierte magische Abläufe beschreibt, sondern Thomas Finn ist immer darauf bedacht, den Lesefluss aufrecht zu halten. Selbst bei den Namen, hat sich Thomas Finn immer etwas einfallen lassen. Oft beschreiben sie entweder den Charakter der jeweiligen Person, geben Hinweise auf die Art des Wesens oder beziehen sich auf bekannte Orte und Namen aus Literatur und Geschichte. Selbstverständlich ist auch Thomas Finns Heimatstadt wieder dabei. Aber auch andere Städte Deutschland, kann man aus den Stadtnamen der Geschichte ableiten.
Ich habe dieses Buch nach dem ersten Kapitel mit Begeisterung gelesen. Als angenehm empfand ich, das Personen nicht gleich auf den ersten Seiten auf mich einstürmten, sondern schön dosiert auf mehrere Kapitel verteilt waren. Richtig war es auch, das gleich das erste Kapitel Spannung erzeugte. Ich finde Geschichten, in dem die ersten paar Kapitel nur für die Vorbereitung der Haupthandlung dienen, mehr als nur ermüdend. Hier wurde schön kombiniert, sodass ich gleich am Ball blieb.
Abschließend kann ich nur schreiben, das Das unendliche Licht" ein Buch ist, das ich jeden Fantasy-Leser ans Herz legen möchte. Für alle Neugierigen, die nicht im Genre Fantasy beheimatet sind, so ist Thomas Finns Buch, eine Lektüre in der man eintaucht und die Welt aus einen phantastischen Blickwinkel betrachten kann.
978-3-473-35260-9, 978-3-4733-5260-9
978-3-47335-260-9, 978-3473352609, 978-3-47-335260-9
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