Demokratie. Der Gott, der keiner ist
von Hans-Hermann Hoppe - ISBN 9783933497864
Gebundene Ausgabe, 547 Seiten
Veröffentlichung Oct 2003 bei Manuscriptum
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Autor: Hans-Hermann Hoppe
ISBN 9783933497864
ISBN 3933497868 (alt)
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Kritik zu Demokratie. Der Gott, der keiner ist
Das Wohl der Vielen und das Wohl des Einzelnen ... vom 08.05.2007
Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Hoppe schafft eine glänzende Analyse der Demokratien mit ihren grundlegenden Schwächen. Überzeugend legt er dar, dass das, was in unseren Medien und von unseren maßgebenden "Intellektuellen immer als Schönheitsfehler einer eben noch unfertigen demokratischen Ordnung angesehen wird, in Wirklichkeit wohl eher unvermeidlicher Ausfluss dieses Systems ist, das er ganz und gar nicht für das Beste aller schlechten Gesellschaftssysteme hält. Faktenreich vertritt er seine Ansicht, dass Demokratie zwangsläufig zu erhöhter Ressourcenverschwendung und zur zunehmenden Totalität der Kriegsführung beiträgt. Ethnische Säuberungen als Konsequenz nationaler demokratischer Staaten lässt sich ebenfalls aus seinen Grundannahmen ableiten. Von daher ist es eigentlich ganz zwingend, dass monarchistische Staatsgebilde wie das habsburgische Österreich-Ungarn von Demokratien wie den USA als Völkergefängnis bezeichnet wurden. Aus der heutigen Sicht ist es ziemlich in Vergessenheit geraten, dass der erste Weltkrieg wie auch viele folgende aus US-Sicht als ideologische Kriege geführt wurden, in dem Amerika das demokratische Licht des Guten vertrat. Hoppe wird oft vorgeworfen, seine Analyse sei bei weitem besser als seine eigenen Lösungsvorschläge. Jedoch kann jede Skizzierung eines nicht oder noch nicht bestehenden Gesellschaftssystems logischerweise nur eine grobe Auswahl an Alternativen sein, die sich aus den Grundannahmen der Analyse ergibt. Als Anstoß empfinde ich seine Ausführungen jedenfalls sehr anregend. Seine Lösungen mögen für den einzelnen, der heute theoretisch vor allem im sozialen Staatsgebilde sehr hoch gehalten wird, abstoßend erscheinen. Die Praktiken der Demokratien, die bedenkenlos im Namen ihrer Ideologie Millionen Menschenleben ausgelöscht haben, zeigen jedoch, dass das Wohl der Vielen (und damit im Endeffekt vieler, wenn auch nicht aller Einzelner) in einer Hoppe-Gesellschaft besser geschützt wäre als es unser demokratisches System tut.
978-3-933-49786-4, 978-3-9334-9786-4
978-3-93349-786-4, 978-3933497864, 978-3-93-349786-4
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