Der Eisbrecher
von Viktor Suworow - ISBN 9783932381454
Gebundene Ausgabe, 288 Seiten
Veröffentlichung Jul 2008 bei Pour le Merite
Amazon-Verkaufsrang #16960
Bewertung 3.5/5.0 bei 12 Meinungen
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Autor: Viktor Suworow
ISBN 9783932381454
ISBN 3932381459 (alt)
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Kritik zu Der Eisbrecher
Kann nicht sein, was nicht sein darf ? vom 26.04.2006
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 30 von 33 Besuchern hilfreich
Am 22.Juni 1941 überfiel Hitler die friedliebende Sowjetunion. So die bestehende Geschichtsschreibung.Für viele steht das unumstößlich fest und sie verschliessen die Augen vor dem, dass es auch anders gewesen sein könnte.
Man muß wenigstens die Diskussion darüber zulassen, warum die Rote Armee mit ihren Hauptstreitkräften in offensiver Stellung an ihrer Westgrenze lag.
Der Autor legt anhand zahlreicher militärischer Fakten dar, dass sich die Sowjetunion darauf vorbereitete, im Juli 41 die europäischen Völker vom Joch des Kapitalismus zu befreien und mit dem Kommunismus zu beglücken.
Hier nur kurz erwähnt seien die BT-Panzer, die für westeuropäische Gebiete geplant waren, zahlreiche Fallschirmjägerformationen ( reine Angriffswaffe), die Aufgabe von Verteidigungsanlagen usw.
Hierin lag die Ursache für die Katastrophe, welche die Sowjetarmee im Sommer 41 traf. Sie war offensiv aufgestellt, mit Flugplätzen direkt an den Grenzen, riesigen Treibstoff und Waffenvorräten in Eisenbahnwaggongs, was z.B. auch erklären würde, warum die Rote Armee im weiteren Verlauf des Krieges zunächst an Materialknappheit krankte(z.B. Ein Karabiner für zwei Soldaten).Der einzige Schwachpunkt des Buches liegt in der Darlegung, warum der Zeitpunkt Sommer 41 von den Sowjets gewählt wurde. Das die Kriegsmaschine nicht mehr gestoppt werden konnte, das keine Winterunterkünfte bereitlagen, erklärt die Wahl des Zeitpunktes nicht, sondern sind eher eine Folge.
Ich empfehle, das Buch zu lesen, es enthält wichtige Gesichtspunkte zu den Vorgängen, die letztendlich den Zweiten Weltkrieg entschieden. Und es macht Hitler und sein Regime auch nicht besser, wenn der Angriff der Sowjets vor der Tür stand, es würde nur den wahnwitzigen Barbarossa Feldzug erklären.
Letztendlich steht ein neuer Historikerstreit bevor, den zu verfolgen es wert sein dürfte.
978-3-932-38145-4, 978-3-9323-8145-4
978-3-93238-145-4, 978-3932381454, 978-3-93-238145-4
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