Der Eiserne Thron. Todtsteltzers 1
von Simon Green - ISBN 9783404231867
Taschenbuch, 764 Seiten
Veröffentlichung Feb 1997 bei Lübbe
Amazon-Verkaufsrang #40135
Bewertung 4.0/5.0 bei 12 Meinungen
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Autor: Simon Green
ISBN 9783404231867
ISBN 3404231864 (alt)
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Kritik zu Der Eiserne Thron. Todtsteltzers 1
morbide und gut vom 27.09.2005
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 4 von 6 Besuchern hilfreich
Ich lese die Todtstelzer-Reihe alle paar Jahre einmal wieder. Nur so zum Vergnügen und weil es immer wieder Spaß macht. Allerdings sollte man schon ein wenig den Hang zum schwarzen Humor mitbrinegn. Hier handelt es sich beim besten Willen um keinen Vertreter der Kategorie des wissenschaftlichen Science Fiction, wie Isaac Asimov oder Stanislav Lem ihn schreiben würden. Das hier ist Space-Trash der unterhaltsamsten Sorte. Helden, die keine sein wollen erleben haarsträubende Abenteuer in einem bunten und sehr lebendig geschilderten Universum. Allgegenwärtiger Sarkasmus und tiefschwarzer Humor entschärfen auch die häufigen Schlacht- und Metzelszenen, die zu keiner Zeit mit unappetitlichen aber dafür detaillierten Beschreibungen sparen.
Hier werden sich mal wieder die Geister der geneigten Leser scheiden und zwar aus ähnlichen Gründen, wie schon zu seiner Zeit der Film Starship Troopers oder auch das zugrunde liegende Buch die Massen polarisierte.
Wer nicht in der Lage ist oder es enfach nicht möchte, diese zugegebenerweise etwas eigene Art des Humors zu wüdigen, sollte lieber einen weiten Bogen um das Buch schlagen. Meiner Meinung nach ist es im Bereich der Science Fiction Literatur sowieso müßig, sich irgendwelche Inhaltspunkte herauszugreifen, mahnend den Zeigefinger zu heben, nur um mit kritischem Blick feststellen zu können: Das ist aber unrealistisch. Hier wird nun mal mit einem trockenen Spruch auf den Lippen in der fernen Zukunft immer noch mittels einem Schwert der Gegner in seine Schranken verwiesen. Andererseits ist es historisch gesehen noch gar nicht mal so lange her, dass man glaubte, die Erde sei eine Scheibe. Wer Star Wars und Konsorten geniessen konnte, einem trockenen und schwungvollen Erzählstil nicht abgeneigt ist und eine Geschichte einfach eine Geschichte sein lassen kann (auch wenn sie ab und an ein bisserl blutig rüberkommt), der liegt hier genau richtig. Den anderen, die so gerne auf dem Punkt der Logik und der Realität herumreiten kann ich nur empfehlen, sich lieber die Nachrichten anzusehen. Die will man manchmal einfach nicht glauben, weil es so viel beser wäre, außerdem sind die dort gemeldeten Grausamkeiten leider nicht erfunden, sondern die Wirklichkeit.
978-3-404-23186-7, 978-3-4042-3186-7
978-3-40423-186-7, 978-3404231867, 978-3-40-423186-7
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