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Der Kampf beginnt: Mechwarrior Dark Age-Roman. Die neue Battletech-Serie (Heyne-Bücher Science-Fict

von Loren Coleman - ISBN 9783453875432

Taschenbuch, 427 Seiten
Veröffentlichung Feb 2004 bei Heyne
Amazon-Verkaufsrang #95067
Bewertung 4.0/5.0 bei 13 Meinungen
neu: ab 2.40 Euro
gebraucht: ab 1.69 Euro
Autor: Loren Coleman
ISBN 9783453875432
ISBN 3453875435 (alt)

Meinung der Redaktion zu Der Kampf beginnt: Mechwarrior Dark Age-Roman. Die neue Battletech-Serie (Heyne-Bücher Science-Fict

Aus der Amazon.de-Redaktion:
Seit das interplanetare Kommunikationsnetzwerk zusammengebrochen ist, sind Monate vergangen. Die Planeten innerhalb der Republik der Sphäre sind voneinander abgeschnitten -- mit Ausnahme von Achernar, das zu den wenigen Welten gehört, die noch über eine funktionierende Hyperpulsgenerator-Station verfügen. Eine der Fraktionen, die sich dieses Vorteils bedienen wollen, sind die Stahlwölfe unter dem Befehl des Sterncolonels Torrent.

Im Zentrum der Handlung steht der Zollbeamte Raul Ortega. Zwar hat er es nicht zum Mechkrieger gebracht, aber immerhin dient er bei der Reserve, und die wird zur Verteidigung Achernars dringend gebraucht. Als würde das noch nicht genügend Unruhe in sein Leben bringen, lernt er auch noch die schöne Mechkriegerin Tassa Kay kennen, die einem Flirt nicht abgeneigt zu sein scheint. Dabei ist Raul glücklich verlobt! Für ihn beginnt eine abenteuerliche Zeit, in der er schließlich über sich selbst hinauswächst.

Loren L. Coleman hat sich Roman für Roman zu einem der verlässlichsten Battletech-Autoren gemausert. In Der Kampf beginnt kommt er so richtig in Fahrt und zeigt, worin die Stärken der Serie liegen: überzeugende Figuren, vielschichtige Intrigen, realistische Schlachten. Obwohl noch nicht so ganz klar ist, worauf das neue Dark-Age-Szenario hinausläuft, sollten sich Battletech-Fans dieses Buch nicht entgehen lassen -- bessere Romane über diese Welt sind selten. --Felix Darwin

Kritik zu Der Kampf beginnt: Mechwarrior Dark Age-Roman. Die neue Battletech-Serie (Heyne-Bücher Science-Fict

Der Kampf geht weiter vom 23.06.2004
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 9 von 10 Besuchern hilfreich

Und wieder BattleTech. Die produzieren das Material zu schnell, ich komme kaum mit dem Lesen nach. Jaja, ich weiß, mir kann man es auch nicht Recht machen ;-).

Okay, Mechwarrior Roman Nummer zwo, wieder martialischer Titel und auch mal wieder Loren Coleman als Autor. In der alten Reihe war er zum Ende hin der Hauptautor und hat es fertiggebracht, in beinahe festem Rhythmus immer einen guten und dann einen schlechten Roman abwechseln abzuliefern. Da der letzte von ihm ("Finale", der die alte Reihe abgeschlossen hat), nicht so toll war, müsste der vorliegende Roman ja eigentlich gut gelungen sein. Und meiner Meinung ist er das auch!

Es dreht sich wie im ersten und wie noch mindestens dem nachfolgenden Roman um die Unruhen in der Republik der Sphäre nach dem Zusammenbruch des interstellaren Kommunikationsnetzes. Diese erstreckt sich, anders als ich bisher angenommen hatte, nicht über den gesamten besiedelten Raum, sondern wirklich nur um die Kerngebiete um Terra. Die alten Fraktionen und Häuser bestehen um die Republik gruppiert weiter.
Der Roman dreht sich um Raul Ortega, einen Zöllner und MechKrieger-Reservisten auf dem Planeten Archernar. Dieser Planet hat eine Besonderheit: er besitzt noch einen Hyperpulsgenerator, der die interstellare Kommunikation möglich macht. Deshalb beginnen mehrere Fraktionen um den Planeten und die Station zu kämpfen. Die Stahlwölfe, die sich klar zu ihrer Clannerherkunft bekennen, der Schwertschwur dessen Wurzeln bei den Vereinigten Sonnen des Hauses Davion liegen und die planetare Miliz Achernars, welche versucht den Planeten auf dem Status Quo zu halten. In eben jene Miliz wird Raul als Reservist einberufen. Da die Pilotin verletzt wurde, darf er in den Sessel ihres Legionär-BattleMechs steigen und die angreifenden Stahlwölfe bekämpfen. Dazu kommt noch eine geheimnisvolle Söldnerin die an der Seite der Miliz kämpft und zu der sich Raul ungeheuer hingezogen fühlt. Das wäre ja grundsätzlich kein Problem, nur hat Raul eine Verlobte. Und der Schwertschwur stellt sich zwar scheinbar auf Seiten der Miliz, spielt aber auch seine eigenen Spiele. Wer wissen will, ob es Raul Ortega schafft seine Beziehung zu retten, was hinter der Söldnerin mit den roten Haaren steckt und wer am Ende die Station in Besitz nehmen kann, der sollte sich das Buch zulegen. ;-)

Der Roman ist flüssig herunter geschrieben und lässt sich auch leicht und sehr angenehm lesen. Die Charaktere sind nachvollziehbar in ihren Aktionen und interessant. Vor allem die geheimnisvoll Tassa Kay ist sehr faszinierend, auch wenn alte BattleTech Fans bereits am Namen eine gewissen Verwandtschaft erahnen könnten (rote Haare, sehr attraktiv, hervorragende MechPilotin, na? Wessen Nachkommenschaft könnte das sein? Okay, noch ein Tipp: Sie hat ein Amulett in Form einer schwarzen Spinne. Jetzt muss es aber klingeln bei den Fans! :)). Die Erzählung springt immer zwischen den Parteien und gibt auf gute, altbekannte BattleTech-Manier die Sichtweisen gekonnt wieder.

Der Glossar, ein unverzichtbares Anhängsel eines jeden BattleTech-Buches, umfasst in diesem Roman eindrucksvolle 39 Seiten. Dabei sind diesmal nicht einmal die englisch/deutschen Namenslisten der Mechs enthalten, welche den Glossar bisher immer unnötig aufgebauscht haben (und die in der neuen Zeitlinie ja auch wenig Sinn machen würden). Hier findet der Suchende sehr gute Erläuterungen zu den Fachbegriffen aus dem BattleTech Universum. Besonders beeindruckend fand ich die Beschreibungen der Anführer der Fraktionen. Diese sind bis zu vier (!) Seiten lang. Dazu bleiben vorerst wohl keine Fragen offen. Vorbildlich!

Erwähnenswert ist sicherlich auch wieder das Cover von Franz Vohwinkel. Es zeigt einen Legionär-BattleMech, leicht angeschossen und kurz vor der Eroberung durch Infanterie. Ein geniales Stück BattleTech-Kunst!

Um mal wieder zum Schlußwort zu kommen: Ein BattleTech-Roman der mir ausnahmslos gut gefallen hat. Zwar ist die Republik immer noch nicht ganz meine Sache, aber auch in dieser Zeitlinie kann man gute Geschichten erzählen, wie dieser Roman zeigt. Einerseits mag ich den Lowtech-Gedanken der stellenweise in dem neuen Setting dargestellt wird, z.B. das Industriemechs umgerüstet werden müssen. Andererseits benutzen selbst die Stahlwölfe mit ihrer Kriegerelite diese Blechbüchsen, was doch sehr befremdlich wirkt, wenn man ihre arrogante Clan-Herkunft bedenkt. Mal sehen ob der nächste Roman das gute Niveau auch halten kann. Dort geht es um ein Bruderpaar das ebenfalls Ortega heißt, mit dem Reservisten aus diesem Roman aber nichts zu tun hat. Seltsam.

Weitere ISBN:
978-3-453-87543-2, 978-3-4538-7543-2
978-3-45387-543-2, 978-3453875432, 978-3-45-387543-2
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