Der Ring der Vier: Der Ring der Vier 01. Land ohne König.: Bd 1
von Ed Greenwood - ISBN 9783442242412
Taschenbuch, 510 Seiten
Veröffentlichung Nov 2003 bei Blanvalet
Amazon-Verkaufsrang #89218
Bewertung 3.5/5.0 bei 2 Meinungen
gebraucht: ab 4.00 Euro
Autor: Ed Greenwood
ISBN 9783442242412
ISBN 344224241X (alt)
Die Redaktion hat noch keinen Eintrag verfasst.
Kritik zu Der Ring der Vier: Der Ring der Vier 01. Land ohne König.: Bd 1
Rollenspiel-Fantasy mit Holzschnittcharakteren vom 24.11.2007
Bewertung: 3 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 0 von 0 Besuchern hilfreich
Vorneweg: Der Ring der Vier ist keine anspruchsvolle Fantasy, ist aber wohl auch nicht als solche gedacht. Stattdessen setzt Ed Greenwood in seinem Buch (und in den drei Folgebänden) auf typische Rollenspielelemente. Der Leser wird mit vielen großen und kleinen Schlachten konfrontiert, die Akteure scheinen immer in Bewegung und gerade am Kämpfen zu sein, und natürlich bleibt dabei wenig Zeit für Gespräche.
Darunter leidet zum einen die Tiefe des Romans, der aber trotzdem noch eine interessante Story zu bieten hat, die durchaus fesseln könnte. Leider können die vielen technischen Makel dem Leser das Vergnügen ziemlich vermiesen, vor allem, wenn dieser schon einige Fantasybücher gelesen hat.
Die Übersetzung ist teilweise nicht besonders gut. Der Sprachstil ist extrem einfach, was zwar nicht unbedingt schlecht sein muss, gespickt mit Rechtscheibfehlern aber nicht besonders prickelnd ist. Und bei dem Ausdruck "die Viererbande" als Bezeichnung für die Helden rollen sich mir die Fußnägel hoch! Warum nicht "Ring Der Vier" wie auf dem Cover? Zumindest dafür kann der Autor jedoch nichts.
Greenwood gelingt es jedoch auch nicht, seinen Charakteren Leben einzuhauchen, sie sind allesamt Abziehbilder der gewohnten Fantasyklischees: Der große Krieger, der listige Dieb, die mächtige, natürlich wunderschöne Magierin und so weiter. Die Gegner bilden dabei keine Ausnahme, obwohl sie in ihrer Bosheit nahezu noch mehr Charakter zeigen als die Protagonisten. Alles in allem führt das nicht nur dazu, dass man mit den Charakteren nahezu nicht mitfühlen kann, sondern auch dazu, dass es bei der Masse schier unmöglich wird, speziell Nebencharaktere auseinanderzuhalten. Da hilft auch die Personenliste am Ende des Buches nicht mehr viel.
Da tiefsinnige Gespräche fehlen oder, wenn sie denn einmal auftreten, doch recht gestellt wirken ist das Hauptmerkmal auf die Action gelegt, die an sich nicht schlecht ist, die man bei David Gemmell oder James Barclay jedoch schon deutlich besser gesehen hat. Fans dieses Genres werden sich daran aber nicht stören.
Insgesamt ist "Land Ohne König" absolut nichts Neues im Fantasy-Bereich, und auch kein handwerkliches Meisterwerk, zu viele Standartelemente häufen sich im Buch an, und ein Must-Have ist es mit Sicherheit nicht. Fans der "Sword-and-Sorcery" werden jedoch ihren Gefallen daran finden, denn trotz der Mängel ist es eine einfache, unanspruchsvolle Lektüre zum Nebenherlesen für alle, die keinen großen Wert auf tiefsinnige, sehr komplexe Geschichten legen.
978-3-442-24241-2, 978-3-4422-4241-2
978-3-44224-241-2, 978-3442242412, 978-3-44-224241-2
- Charlotte Roche: Feuchtgebiete
- Eckart von Hirschhausen: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben.
- Sven Regener: Der kleine Bruder
- Helmut Schmidt: Außer Dienst: Eine Bilanz
- Sabine Ebert: Die Entscheidung der Hebamme
- Helmut A. Gansterer: Good News (Erfolg)
- Hans Schellbach: Glück, Erfolg und Harmonie
- Winfried Speitkamp: Der Rest ist für Sie!: Kleine Geschic

