Merlyns ISBN Buchhandlung

Katalog » Fachbücher » Politik

Der Urzeit-Code. Die ökologische Alternative zur umstrittenen Gentechnologie: Die ökologische Alte

von Luc Bürgin - ISBN 9783776625349

Gebundene Ausgabe, 240 Seiten
Veröffentlichung Jul 2007 bei Herbig
Amazon-Verkaufsrang #82174
Bewertung 4.5/5.0 bei 11 Meinungen
neu: ab 16.00 Euro
gebraucht: ab 15.59 Euro
Autor: Luc Bürgin
ISBN 9783776625349
ISBN 3776625341 (alt)

Meinung der Redaktion zu Der Urzeit-Code. Die ökologische Alternative zur umstrittenen Gentechnologie: Die ökologische Alte

Die Redaktion hat noch keinen Eintrag verfasst.

Kritik zu Der Urzeit-Code. Die ökologische Alternative zur umstrittenen Gentechnologie: Die ökologische Alte

Warum diese festgefahrene Weltsicht? - Echter Mut zu "neuen Betrachtungsrichtungen" wäre angebracht vom 07.08.2008
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 1 von 1 Besuchern hilfreich

Als ich "zufällig" im Internet auf einen Bericht vom "Urzeit-Code" stieß, war ich von Anfang an von dieser Entdeckung fasziniert. Das führte dazu, dass ich mir das Buch "Der Urzeit-Code" noch am selben Tag bestellte - und am kommenden Tag bereits in der Hand hielt.
Ich freue mich, dass diese Entdeckung nun endlich publiziert wird und wünsche den Forschern dieses Phänomens viel Erfolg in der weiteren Forschung und vor allem in der sinnvollen Umsetzung zugunsten der Menschen (nicht nur) in der Dritten Welt!
Bestimmte Gedankengänge der Berichtserstattung machen mir jedoch zu schaffen, weil sie von einer Anbiederung an die festgefahrene Weltsicht zeugen, wie sie heutzutage eben "Mode" ist. Als ich erfuhr, dass die Forschungergebnisse von Ciba zurückgehalten wurden, weil die Forscher "am eigenen Ast gesägt hätten", war mein erster Gedanke, dass es vielleicht noch einen weiteren Grund gab: Dieses Forschungsergebnis war sicherlich nicht ganz einfach mit der gängigen Evolutionslehre zu vereinbaren. So musste man Zeit gewinnen, um dieses zu bewerkstelligen "- wobei das Ergebnis mehr als fadenscheinig ist. Ich möchte da auf einige Widersprüchlichkeiten hinweisen:
Auf der Seite www.urzeit-code.com erscheint groß der Slogan: "Rückwärts in der Evolution...". Bisher hatte ich gedacht, die Entwicklung der Evolution soll aus niedriger entwickelten Lebewesen höher entwickelte, besser angepasste und (durch Selektionsvorteile) überlebensfähigere Wesen hervorgebracht haben. Nun aber gehen wir "rückwärts in der Evolution" - und siehe da, wir bekommen eindeutig stärkere und überlebensfähigere Organismen, als die Formen, wie wir sie heute kennen!
An dieser Stelle müsste man es doch wagen, am Gesamtkonzept der Evolution zu zweifeln... Aber das tut in diesem Buch leider keiner ernsthaft...
Stattdessen erscheint immer wieder der Hinweis darauf, dass wir durch die Behandlung der Samen im Elektrofeld quasi "zurück in der Zeit" bzw. "in der Entwicklungsgeschichte" gehen können. Meines Erachtens kommt diese Aussage nur dadurch zustande, dass man unbedingt am Konzept der Evolution festhalten will.
Ich stimme Daniel Ebner völlig zu (S. 120), dass es nötig ist, "sich in anderen Betrachtungsrichtungen zu üben" und schlage hier eine (ganz) andere Betrachtungsrichtung vor: Was wäre denn, wenn die Pflanzen (und Tiere) der Urzeit deswegen andere Formen annahmen, weil in der Urzeit die Erde ein anderes elektrisches Feld besaß (und nicht weil sie noch nicht so weit entwickelt waren)? Dann könnten wir die (biologische) Evolution der Makulatur der Weltgeschichte übergeben. Kommt diese Betrachtungsrichtung also nicht in Frage, weil sie uns nicht ins Konzept passt?

Ich versuche nun die möglichen Ergebnisse meiner Betrachtungsrichtung fortzuführen:
Angenommen, die Erde besaß in der Urzeit ein stärkeres elektrisches Feld.
Dann hatten die Vorfahren der heutigen Lebewesen (NICHT aufgrund anderer DNA!):
- andere Formen
- größere Ausmaße
- höhere Vitalität und Lebensdauer (siehe S. 126-128)

Das würde uns erklären, warum z.B. die Dinosaurier gigantische Ausmaße annehmen konnten:
Unter einem anderen el. Feld der Erde hatten manche heutigen Echsen vielleicht...
- eine etwas andere Form,
- viel höhere (10fache?) Lebenszeit
- und damit die Zeit, ihre Größe zu erreichen (Reptilien wachsen bekanntlich ihr Leben lang)!

Dasselbe Prinzip darf man ebenso auf Menschen und andere Lebewesen anwenden können - und damit das Rätsel mancher versteinerter Riesen lösen (wie z.B. eine versteinerte Libelle mit 1,27m Flügelspannweite). Hinzu kommt, dass nicht nur das E-Feld der Erde, sondern wahrscheinlich auch der Sauerstoffgehalt ihrer Atmosphäre höher war, wie Einschlüsse in fossilen Harzen es gezeigt haben. (Für die biologische Evolution bleibt hier kein Raum - abgesehen von der Mikro-Evolution, wie man sie auch heute noch beobachten kann.)
In meinen Augen lassen sich die Beobachtungen der Schweizer Forscher bei dieser Betrachtungsweise sehr gut anhand des biblischen Berichts von der Urzeit der Erde interpretieren. Die Bibel berichtet uns nämlich, dass die Menschen nach ihrer Erschaffung durch Gott zunächst sehr lange lebten. Das Durchschnittsalter war 912 Jahre, wie man aus den Zahlen in Genesis 5 entnehmen kann.
Nicht nur die Menschen - auch die Tiere werden sicherlich länger gelebt haben. Bei einem stärkerem el. Feld wäre das sicherlich alles denkbar.
Doch wenn wir die biblischen Altersangaben in Genesis 11 betrachten, merken wir, dass das Alter der "Patriarchen" nach der Sintflut abnimmt - und zwar nicht abrupt, sondern in einer Exponentialfunktion (Grafik auf Anfrage). - Als ausgebildeter Elektroniker denke ich beim dem Wort "Exponentialfunktion" als Erstes an die Entladungskurve eines Kondensators. Die im "Der Urzeit-Code" geschilderten Forschungsergebnisse legen nahe, dass zwischen dem elektrischen Feld der Erde und der Lebenszeit eines Menschen ein direkter Zusammenhang bestehen könnte. Könnte die Exponentialfunktion aus Genesis 11 einen Hinweis darauf enthalten, dass das elektrische Feld der Erde nach der weltweiten Sintflut (Genesis 6-8) (warum auch immer) abnahm - mit anderen Worten: dass der "Kondensator Erdatmosphäre" sich (fast vollständig?) entladen hat?
In meinen Augen sind die Forschungergebnisse von Heinz Schürich und Guido Ebner klare Indizien für die Glaubwürdigkeit des biblischen Urzeitberichtes - und damit Indizien für die Glaubwürdigkeit der gesamten Bibel. Doch wer an der festgefahrenen Weltsicht der Evolution festhalten will, wird das nie entdecken!
Abgesehen davon ein sehr empfehlenswertes Buch - sofern man sich nicht an dem Evolutionsgedanken stören lässt!

Weitere ISBN:
978-3-776-62534-9, 978-3-7766-2534-9
978-3-77662-534-9, 978-3776625349, 978-3-77-662534-9
Wir bedanken uns bei Amazon für die Bereitstellung der Rezensionen. Comments (11)