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Der Webstuhl der Zeit: Warum es die Welt gibt
von Peter Eisenhardt - ISBN 9783499608841
Taschenbuch, 384 Seiten
Veröffentlichung Sep 2006 bei Rowohlt Tb.
Amazon-Verkaufsrang #41790
Bewertung 4.0/5.0 bei 1 Meinungen
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Autor: Peter Eisenhardt
ISBN 9783499608841
ISBN 3499608847 (alt)
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Kritik zu Der Webstuhl der Zeit: Warum es die Welt gibt
Vorsichtige Kritik, sonst Zustimmung vom 13.11.2006
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 9 von 10 Besuchern hilfreich
Da oben bereits eine sehr ausfuehrliche Stellungnahme des Autors zum Inhalt des Buches zu lesen ist, moechte ich hier nur einige kurze formale Anmerkungen machen: Das Buch ist etwa 300 Seiten stark, es geht sowohl um philosphische als auch kosmologisch-physikalische Fragen, die der Autor allesamt formellos aber wortreich vor seinen Lesern ausbreitet, um dem Problem der Beschreibung der "Zeit" naeher zu kommen.
Leider gibt es fuer mich zwei kleine Kritikpunkte: Zum ersten ist das Inhaltsverzeichnis sehr duerftig. Das Buch ist, so sagt es das Verzeichnis, nur in 6 grosse Ueberkapitel gegliedert. Die (gute) Untergliederung findet sich dann nur IM Text, nicht mehr aber im Inhaltsverzeichnis, so dass der gezielte Zugriff auf Unterthemen dem Leser schwerfaellt (man muss immer hin und her blaettern und weiss erst von den inhaltlichen Themen, wenn man liest - eigentlich schade, wuerde man doch manchmal gerne wissen, was einen erwartet oder gezielt etwas nachschlagen).
Und schliesslich fiel mir auch auf, dass die Gedanken des Autors manchmal nicht so zielgerichtet sind, wie manch ein Leser es sich bei einem solch komplexen Thema wuenschen wuerde. Statt klar zu strukturieren, wie beispielsweise B. Dainton in seinem Buch ueber Zeit, finden wir hier ein Potpourri aus Geschichte der Philosophie, Philosophie und Physik, sowie eigenen Folgerungen des Autors - ein Gebilde, das das strukturierte Lesen manchmal erschwert. Mir ging es so, dass es dadurch schwerer fiel, die einzelnen komplexen Ideen und Gedanken logisch zu einem Bild zusammenzufuegen und zu behalten. Andererseits kann man sicher argumentieren, dass durch vorliegende Struktur der Gedankenfluss nicht unterbrochen, sondern immer weiter gefuehrt wird.
Eisenhardt macht es dann aber auch spannend fuer den Leser, immer wieder erwaehnt er in den fruehen Kapiteln, wo wir mit dem Buch hinwollen: Naemlich an den Ursprung der Zeit und zur Frage: Wie konnte die Zeit selbst aus einem zeitlosen Zustand entstehen, wenn fuer die Entstehung doch bereits wieder "Zeit" vorausgesetzt wird?
Ein gutes, pralles Buch, viele ausfuehrliche Erklaerungen zu Kosmologie und Philosophiegeschichte, aktuelle Physikphilosophen werden zitiert - und so entsteht ein dynamischer Interessensschlauch, der den Leser in die Fragestellung hineinzieht.
Als dynamisches Buch sicherlich lesenswert.
978-3-499-60884-1, 978-3-4996-0884-1
978-3-49960-884-1, 978-3499608841, 978-3-49-960884-1
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