Der große Tod: Der große Tod 1: Die Tränen der Bienen: 1
von Régis Loisel - ISBN 9783770431687
Gebundene Ausgabe, 60 Seiten
Veröffentlichung Nov 2007 bei Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime
Amazon-Verkaufsrang #79039
Bewertung 5.0/5.0 bei 1 Meinungen
neu: ab 12.00 Euro
gebraucht: ab 10.80 Euro
Autor: Régis Loisel
ISBN 9783770431687
ISBN 3770431685 (alt)
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Kritik zu Der große Tod: Der große Tod 1: Die Tränen der Bienen: 1
Humorvolle und unkonventionelle Story vom 22.05.2008
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 3 von 3 Besuchern hilfreich
Wer das Coverbild des Albums Die Tränen der Bienen", dem ersten Teil aus der Serie Der große Tod" länger betrachtet, ahnt bereits, dass der Inhalt ein wenig anders sein wird, als bei allen anderen Alben in der letzten Zeit. Zu sehen ist eine hübsche junge Dame, die ein sehr seltsames Wesen auf den Schultern durch ein undefinierbares, orangefarbenes Feld trägt. Sie hinterlassen in den seltsamen Pflanzen eine klare Spur, ansonsten ragen nur kahle Baumstümpfe in den Himmel. Immer wieder irrt der Blick zwischen dem Orange der Vegetation und dem hellblauen Wesen hin und her, streift den zum Betrachter ragenden Ast und verweilt kurz auf den Zügen der Frau.
Garant für eine abgedrehte, humorvolle und unkonventionelle Story ist Autor Loisel, zuletzt mit einer Neuinterpretation von Peter Pan" aufgefallen, und Zeichner Mallié. Auch der Serientitel Der große Tod" und der Albumtitel Die Tränen der Bienen" wirken sonderbar und vielversprechend.
Um so überraschender beginnt dieses Album völlig unauffällig. Eine junge Dame, mit Leib und Seele Städterin und unabhängige Studentin, will für zwei Wochen Landluft schnuppern, um ihre Unterlagen für ein Examen in Wirtschaftswissenschaften zu korrigieren und zu studieren. Doch es kommt anders, ganz anders, als die Frau sich das denkt und als der Betrachter des Albums erwartet. Schnell wird klar, dass sich Schicksalhaftes zusammenbraut über Erwan und Pauline, die bald entgegen ihrer anfänglichen Abneigung aufeinander angewiesen sind.
Doch neben dem Witz der Dialoge, dem wundervollen Tableau der Bilder und den herrlich komischen Szenarien, die sich entwickeln, ist es die innere Spannung der Handlung, die zunächst diffus und indirekt, später aber immer klarer, zutage tritt. Es braut sich im wahrsten Sinne des Wortes etwas zusammen über den Protagonisten. Der wirkliche Knalleffekt aber erwartet Pauline und Erwan erst auf der allerletzten Seite dieses Abenteuers, dass man innerlich aufgewühlt, erheitert und sehr zufrieden zur Seite legt.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Fortsetzung dieses Abenteuers nicht zu lange auf sich warten lässt, denn Antworten hat man im ersten Teil nicht erhalten.
978-3-770-43168-7, 978-3-7704-3168-7
978-3-77043-168-7, 978-3770431687, 978-3-77-043168-7
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