Dialektik der Aufklärung: Philosophische Fragmente. (Fischer Wissenschaft)
von Max Horkheimer - ISBN 9783596274048
Sondereinband, 275 Seiten
Veröffentlichung May 1988 bei Fischer (Tb.), Frankfurt
Amazon-Verkaufsrang #5810
Bewertung 4.5/5.0 bei 7 Meinungen
neu: ab 9.90 Euro
gebraucht: ab 6.28 Euro
Autor: Max Horkheimer
ISBN 9783596274048
ISBN 3596274044 (alt)
Die Redaktion hat noch keinen Eintrag verfasst.
Kritik zu Dialektik der Aufklärung: Philosophische Fragmente. (Fischer Wissenschaft)
Das Manifest gegen den einseitigen Positivismus vom 24.04.2007
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 7 von 15 Besuchern hilfreich
Das Buch in einer praegnanten Rezension zusammenzufassen moechte ich mir nicht zumuten, allzuviele Subideen geistern darin herum. Diese Rezension soll also vielmehr einordnen, in welche Richtung dieses Buch weist und dem interessierten Leser somit einen ersten Zugang ermoeglichen.
Horkheimer und Adorno schreiben in ihrer "Dialektik der Aufklaerung" ein Manifest gegen den aufkeimenden Positivismus der 20er Jahre (Wiener Kreis) und der Folgezeit (Popper). Waehrend die logischen Empiriker und Positivisten sich allzusehr dem Gegebenen, dem Empirischen verschrieben und alle Metaphysik a priori verdammten ("was nicht messbar ist, davon ist nicht zu sprechen"), wandten sich Horkheimer und Adorno noch einmal der Frage zu, inwiefern dieser scheinbar wissenschaftliche Zweig der Philosophie als solcher ueberhaupt gerechtfertigt ist - und somit der Frage, ob denn der Positivismus nicht in sich auch eine Metaphysik sei, also ein durchaus austauschbarer Zweig, eine 'Moeglichkeit' statt eine 'Wahrheit'.
In ihrem hier vorliegenden Werk stellen sie dar, inwiefern die moderne wissenschaftliche Philosophie sich selbst begrenzt und inwiefern sie - zumindest in der einseitig extremen Form des Positivismus - eine Rueckkehr darstellt, mehr als einen Fortschritt.
Das Buch ist schwierig zu lesen - finde ich zumindest - da es keine Einleitung in das Gebiet darstellt, sondern von Anfang an eine erhitzte subjektive intrinsische Debatte bietet, in die ein allzu sorglos wandernder Leser vielleicht ein wenig verloren blicken mag.
Liest man aber mutig weiter und ergaenzt die Lektuere vielleicht mit einigen Schriften beispielsweise des Wiener Kreises, so versteht man bald, aus welcher Haltung Adorno und Horkheimer das Werk verfassen mussten, und lernt es schaetzen.
Lesenswert.
978-3-596-27404-8, 978-3-5962-7404-8
978-3-59627-404-8, 978-3596274048, 978-3-59-627404-8
- Charlotte Roche: Feuchtgebiete
- Eckart von Hirschhausen: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben.
- Sven Regener: Der kleine Bruder
- Helmut Schmidt: Außer Dienst: Eine Bilanz
- Sabine Ebert: Die Entscheidung der Hebamme
- Vs Verlag: Soziale Netzwerke und soziale Ungleich
- Reidulf K Molvaer: Socialization and Social Control in Et
- Bayardo Arce: Sandinistas

