Die Ahnen von Avalon
von Marion Zimmer Bradley - ISBN 9783453350021
Broschiert, 608 Seiten
Veröffentlichung Feb 2006 bei Heyne
Amazon-Verkaufsrang #10620
Bewertung 3.5/5.0 bei 15 Meinungen
neu: ab 6.50 Euro
gebraucht: ab 5.24 Euro
Autor: Marion Zimmer Bradley
ISBN 9783453350021
ISBN 3453350022 (alt)
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Kritik zu Die Ahnen von Avalon
geniale Handlung, simpler Stil vom 29.08.2007
Bewertung: 3 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 3 von 3 Besuchern hilfreich
Im Gegensatz zu Marion Zimmer Bradleys genialer epischer Erzählweise, schreibt Diana Paxson "ihre" Avalon-Romane nach einem wesentlich einfacheren Schema. Sehr gelungen und spannend finde ich jedoch ihren Versuch, die durch MZB angedeuteten Zusammenhänge zwischen früheren Inkarnationen der Charaktere tatsächlich herzustellen. So erfahren wir hier mehr über die kurze Passage aus den Nebeln von Avalon, in der Igraine sich und Uther Pendragon in einem früheren Leben sieht, wo sie beide Priester eines untergegangen Reiches waren.
Eben jenes Priesterpaar, Tiriki und Micail (beide "entstammen" dem Buch "Das Licht von Atlantis" (Web of Light/Web of Darkness) sind in die "Ahnen von Avalon" die Hauptfiguren, deren Schicksal im dem Untergang geweihten Seereich Atlantis ihren Anfang hat.
In den Wirren des Unterganges von Atlantis werden die beiden auf der Flucht getrennt und gelangen auf unterschiedlichen Schiffen an unterschiedlichen Stellen an die Küste von Großbirtannien und erfahren lange Jahre lang nichts vom Schicksal des jeweils anderen.
Tiriki, eine Priesterin des Lichts und - eher nebenbei auch Priesterin der Großen Muttergöttin Ni-Terat - kommt mit dem Kult der Muttergöttin der Einheimischen in Berührung, welcher hier wesentlich bedeutender ist als auf Atlantis. Sie und die übrigen verbliebenen Priester arbeiten nun eng mit der einheimischen Hohepriesterin zusammen und lassen sich auf dem Heiligen Berg in den Sümpfen des Sommerlandes nieder.
In der Zwischenzéit unterstützt Micail - ohne selbst die Gefahr zu ahnen - einen einflussreichen atlantischen Prinzen beim Bau eines gigantischen Steinkreises (Stonehenge), mit welchem die Atlanter die britischen Stämme auf magische Weise unterwerfen können um den Glanz von Atlantis hier wieder aufzubauen.
Das Zusammentreffen der beiden unterschiedlichen Sieldungen der Atlanter bringt natürlich Konflikte mit sich, da die einen mit den Einheimischen zusammenleben und die anderen eben diese versklaven wollen. Als die machtgierigen Atlanter schließlich den Steinkreis gegen ihre friedliebenden Nachbarn wenden kommt es zu einem magischen Kampf, dessen Ausgang die Grundlage des atlantischen Heiligtums auf der Insel Avalon begründet.
Die Handlung ist spannend, jedoch äußerst geradlinig. Es gibt einige sehr interessante Charaktere, z.B. die Prinzessin und Priesterschülerin Damisa und den jungen Kapitän Reidel, die eine überaus komplizierte Liebesgeschichte verbindet.
Leider fehlt dem Buch, trotz der bedeutenden Handlung, ein wenig Spannung und Abwechslung. Auch vermisse ich MZB's runden Schreibstil und ihren Sinn für Dramaturgie. Ahnen von Avalon hat mir gut gefallen, jedoch kann es sich nicht mit MZBs eigenen Avalon-Romanen (Wälder von Albion, Herrin von Avalon und Nebel von Avalon) vergleichen. Dennoch ein Muss für Avalon-Fans!
978-3-453-35002-1, 978-3-4533-5002-1
978-3-45335-002-1, 978-3453350021, 978-3-45-335002-1
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