Die Quellen des Bösen. Ulldart - Die Dunkle Zeit 06.
von Markus Heitz - ISBN 9783492285469
Taschenbuch, 830 Seiten
Veröffentlichung Oct 2007 bei Piper
Amazon-Verkaufsrang #2426
Bewertung 4.0/5.0 bei 22 Meinungen
neu: ab 12.90 Euro
gebraucht: ab 10.00 Euro
Autor: Markus Heitz
ISBN 9783492285469
ISBN 3492285465 (alt)
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Kritik zu Die Quellen des Bösen. Ulldart - Die Dunkle Zeit 06.
flaches Ende vom 13.02.2008
Bewertung: 4 von 5 Sternen
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Der letzte Band macht dank seines Umfanges, immerhin ca. 820 Seiten, doch den Eindruck, als wenn Herr Heitz nicht noch einen 7. Band damit füllen hätte wollen. Denn schließlich sind die ersten 5 Bände des Zykluses teilweise nicht einmal halb so dick.
Aber der Autor hat es im letzten Band geschafft, noch einmal Spannung aufkommen zu lassen, damit man auch die 820 Seiten in Rekordzeit schaffen kann. Endlich laufen alle Handlungsstränge zusammen, der große Showdown kommt auf den letzten 30 Seiten.
Lodrik und seine Söhne Tokaro, Lorin und Krutor kämpfen Seite an Seite gegen Lodiks andere Kinder Govan und Zvatochna. Dank der geraubten enormen Zauberkräfte von Govan scheint es, als wenn Lodrik, Kensustria und Co verlieren würden. Doch jedesmal, kurz bevor das Heer Loriks zerstört wird, wendet sich das Blatt und sie bekommen wieder die Oberhand. Teilweise wirken diese Wandlungen sehr insziniert und an den Haaren herbeigezogen.
Mich stört allerdings, dass alle guten Hautfiguren am Leben bleiben. Teilweise zwar verletzt, aber sterben tut niemand. Außer Norina, das währt jedoch nur kurz und sie wird wieder ins Leben zurückgerufen.
Am Schluss merkt man auch, dass der Autor schon gerne fertig geworden wäre: Norina beschreibt er einmal als "junge Frau". Ihr Sohn Lorin ist allerdings bereits verheiratet und somit kann man von Norina kaum noch als "junge Frau" sprechen.
Weiters wird Waljakov bei der ersten Schlacht direkt vor den Grenzen Kensustrias von Sinured der Brustkorb total eingeschlagen, dass er nur schwer verletzt überlebt. Bei der nachfolgenden zweiten Schlacht, die nur geringe Zeit danach stattfindet, kämpft er aber anscheinend schon wieder mit und fährt bereits einen Tag nach dem Sieg auf nach Kalisstron. Daraus wird man jedoch nicht schlau, wird schließlich nicht einmal beschrieben, ob ihn ein Cereler heilt. Überhaupt gibt es am Schluss keinen Hinweis auf Cereler.
Somit wirkt für mich das Ende etwas übereilt. Der Autor hätte ruhig noch einen 7. Band daraus machen können, wenn er nur den Schluss etwas besser ausformuliert und abgerundet hätte.
Der Schluss ist außerdem etwas zu kitschig ausgefallen, alle Liebenden finden zusammen, jeder Held bekommt genau das, was er möchte.
Der Zyklus gefällt mir trotzdem sehr gut, die Geschichte ist sonst sehr schlüssig und spannend geschrieben. Ich kann diese 6 Bände nur weiterempfehlen, da Lesespaß für Fantasyfans jedenfalls nicht zu kurz kommt. Ich freue mich schon auf die Nachfolgereihe mit 3 Bänden!
978-3-492-28546-9, 978-3-4922-8546-9
978-3-49228-546-9, 978-3492285469, 978-3-49-228546-9
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