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Ende der Artenvielfalt?: Gefährdung und Vernichtung der Biodiversität

von Josef Reichholf - ISBN 9783596176656

Broschiert, 224 Seiten
Veröffentlichung Jan 2008 bei Fischer (Tb.), Frankfurt
Amazon-Verkaufsrang #33014
Bewertung 4.5/5.0 bei 2 Meinungen
neu: ab 6.48 Euro
gebraucht: ab 7.85 Euro
Autor: Josef Reichholf
ISBN 9783596176656
ISBN 3596176654 (alt)

Meinung der Redaktion zu Ende der Artenvielfalt?: Gefährdung und Vernichtung der Biodiversität

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Kritik zu Ende der Artenvielfalt?: Gefährdung und Vernichtung der Biodiversität

Einfluss des Menschen auf die Artenvielfalt vom 09.06.2008
Bewertung: 4 von 5 Sternen
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Eigentlich sind die Tier- und Pflanzenarten in ständiger Evolution. Auch ohne menschliche Anwesenheit würden diese oder jene Arten nach einer gewissen Zeit verschwinden, beziehungsweise durch andere ersetzt werden. Der Mensch hat sich jedoch so ausgebreitet und sich dabei die Natur untertan gemacht, dass er extrem in die Naturentwicklung eingreift.

So wird durch Zerstörung des Lebensraums die Biodiversität zerstört oder gefährdet. Hierbei sind besonders isolierte Gebiete (Inseln und inselähnliche Biotope) betroffen, da hier weniger Konkurrenz herrscht als anderswo.

Neben dem Raum, welchen der Mensch als Wohngebiet benötigt, braucht er viel Fläche zur Nahrungserzeugung (Ackerland und Flächen zur Viehzucht). Bei Letzterem bilden monotone Kulturen einen extremen Artenrückgang. Hinzu kommt dass für die Viehhaltung wiederum Land zur Nahrungsproduktion für das Vieh benötigt wird. Neben diesem Landverlust wiegt der Einsatz von Düngemitteln negativ, welcher bewirkt dass die Artenvielfalt auf Feld und Flur verschwindet.

Der Mensch schafft jedoch auch neue Lebensräume für die Arten, und dies vor allem in Grossstädten, welche sich auf grösseren Flächen befinden (z.B. Berlin, München,...). Hier besteht kein Produktionszwang wie in der Landwirtschaft und die Natur kann sich vielfältiger asubreiten, zudem ohne grossflächige Düngung. Auch hat man eine Artenvielfalt in den Städten (z.B. Stadtpark, wo verschiedene Baumarten stehen im Gegensatz zu einem Forst mit einer Monokultur).

Naturreservate dienen ebenfalls zum Artenerhalt, müssen jedoch eine bestimmte Grösse besitzen und dürfen wiederum nicht zu sehr isoliert sein.

Die Lage scheint demnach nicht so dramatisch wie angenommen. Es liegt trotzdem am Menschen, nachhaltiger und respektvoller mit der Natur umzugehen, um den kommendne Generationen eine lebenswerte Umwelt weiterzugeben.

Weitere ISBN:
978-3-596-17665-6, 978-3-5961-7665-6
978-3-59617-665-6, 978-3596176656, 978-3-59-617665-6
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