Eric: Eine Erzählung von der bizarren Scheibenwelt
von Terry Pratchett - ISBN 9783492701327
Gebundene Ausgabe, 153 Seiten
Veröffentlichung Mar 2006 bei Piper
Amazon-Verkaufsrang #12433
Bewertung 4.5/5.0 bei 18 Meinungen
neu: ab 14.95 Euro
gebraucht: ab 10.16 Euro
Autor: Terry Pratchett
ISBN 9783492701327
ISBN 3492701329 (alt)
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Kritik zu Eric: Eine Erzählung von der bizarren Scheibenwelt
Kurzweilig und unterhaltsam vom 20.02.2008
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 3 von 3 Besuchern hilfreich
"Eric" ist zunächst einmal mit seinen 153 Seiten wesentlich kürzer als der durchschnittliche Scheibenweltroman, steht diesem aber in Sachen Witz und Tempo in nichts nach. Die rasante Reise der beiden Chaoten ist nicht nur äußerst kurzweilig, sondern auch äußerst unterhaltsam erzählt.
Lediglich Sinn und Funktion des ersten Kapitels, indem die Zauberer der Unsichtbaren Universität in Ankh Morpork einen Geist hören, der schreiend durch die Räume der Universität rennt und sich später als der in den Kerkerdimensionen verloren gegangene Rincewind entpuppt, bleiben irgendwie ungeklärt. Außerdem lässt die doch relativ kurze Erzählung kaum Raum, um die Hauptcharaktere richtig kennen zu lernen und somit bleiben ihre Portraits - was ungewöhnlich für Pratchett ist - eher oberflächlich. Dafür sind dann aber auch die Pointen etwas dichter gesät als gewohnt und die Geschichte führt den Leser in noch ganz unerforschte, dafür umso interessantere Gefilde der Scheibenwelt, vom fünften Kreis der Hölle über das belagerte Tsort bis zum Anbeginn der Schöpfung.
"Eric" kommt daher als eine Art Pratchettsche Antwort auf Goethes "Faust", in den Hauptrollen ein aknegeplagter Teenager und ein unfähiger Zauberer. Das heißt jedoch nicht, dass sich diese Geschichte wirklich nahe an das Original aus der Weimarer Klassik halten würde. Der kundige Leser kann zwar dies oder jenes wirklich als Anspielung auf "Faust" verstehen, es ist jedoch nicht unbedingt von Nöten, das Drama gelesen zu haben, um "Eric" zu genießen.
Allerdings kommt das Buch in ungewöhnlich edler, angenehmer Optik daher, mit festem Einband, Lesebändchen und großem Druck. Zudem ist es mit Farbillustrationen von Josh Kirby ausgestattet, die vor Detailreichtum nur so strotzen, knallbunt und immer wieder äußerst amüsant sind. Vor allem die Darstellungen der verschiedenen Dämonen sind äußerst einfallsreich, ganz abgesehen von der Tatsache, dass Kirby es schafft, dem Tod eine gewisse Mimik einzuhauchen. Die Aufmachung lässt sich also insgesamt wirklich sehen.
Alles in allem ist "Eric" durchaus lesenswert und ein Vergnügen für Leser jeden Alters, auch wenn es vielleicht nicht den Anspruch und die Tiefe anderer Romane der bizarren Scheibenwelt erreicht.
978-3-492-70132-7, 978-3-4927-0132-7
978-3-49270-132-7, 978-3492701327, 978-3-49-270132-7
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