Eßbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger
von Hans E. Laux - ISBN 9783440096376
Gebundene Ausgabe, 192 Seiten
Veröffentlichung Jul 2003 bei Kosmos (Franckh-Kosmos)
Amazon-Verkaufsrang #46947
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Autor: Hans E. Laux
ISBN 9783440096376
ISBN 3440096378 (alt)
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Kritik zu Eßbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger
Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger by Hans E. Laux vom 07.05.2007
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Meine Leidenschaft für Pilze entwickelte sich im Biologie-Grundstudium. Im Botanik-Praktikum stand damals das Bestimmen von Pflanzen auf dem Plan. Zu diesem Zweck sollte auch ein Herbar angelegt werden. Mindestens hundert richtig bestimmte Pflanzen mussten gesammelt, bestimmt und gepresst werden. Allerdings hatte ich ausgerechnet in diesem Sommer keine Zeit. Am Ende des Semesters, als so gut wie alles verblüht war, stand ich dann dumm da, mit nur etwa 80 gepressten Pflanzen. Was nun? Die echten Pilze stellen zwar ein eigenes Reich im System der Organismen dar, sie wurden früher aber zu den Pflanzen gerechnet und werden daher traditionell eher an den botanisch geprägten Instituten erforscht und gelehrt. Pilze gab es in diesem Spätsommer schon reichlich, notgedrungen erwarb ich also mein erstes Pilzbuch: Essbare Pilze und ihre giftigen Doppelgänger von Hans Laux. Damit ausgerüstet unternahm ich die ersten mykologischen Streifzüge. Mit dem Laux hatte ich einen guten Griff getan. Es ist erschwinglich und zählt mit zu den besten Pilz-Bestimmungsbüchern für Anfänger. Auch die fünfte Auflage dieses Klassikers der Bestimmungsliteratur passt wieder locker in die Jackentasche. Es enthält 175 häufig in unseren Wäldern zu findende Großpilze. Alle beschriebenen Arten sind einheitlich und übersichtlich dargestellt, pro Seite jeweils eine Pilzart. Die durchweg gelungenen, farbigen Fotografien nehmen die obere Seitenhälfte ein, die untere Hälfte enthält beschreibende Texte über Aussehen, Geruch, Geschmack, Vorkommen, den Speisewert beziehungsweise die Giftigkeit und mögliche giftige Doppelgänger. Die Texte enthalten die nötigsten Fachausdrücke, die dem pilzunkundigen Leser auf den ersten zehn Seiten erklärt werden. Zwischen Abbildungen und Text stehen in einem farbigen Balken der deutsche sowie der wissenschaftliche Name des beschriebenen Pilzes. An der Farbe des Balkens lässt sich leicht erkennen wo ein zu bestimmender Pilz im einfachen System dieses Buches zu finden ist. Gelber Balken = Porlinge und Röhrlinge, danach folgen die Lamellenpilze mit einem roten Balken und blau gekennzeichnet sind alle Nichtblätterpilze. Durch dieses einfache System werden habituell ähnliche Arten nebeneinander vorgestellt, was wiederum dem natürlichen System nahe kommt. Das Büchlein steckt in einem durchsichtigen Plastikeinband und lädt geradezu dazu ein, sofort in den Wald aufzubrechen, um Pilze zu finden. Mit dem Vorgänger dieses Buchs in der Hand war ich als Student und blutiger Pilz-Anfänger auf Anhieb in der Lage, mehr als 30 Pilzarten korrekt zu bestimmen. Die gefundenen Fruchtkörper habe ich fotografiert, getrocknet und in kleine Cellophantüten gesteckt. Zusammen mit den gepressten Pflanzen ergab das ein etwas ungewöhnliches Herbarium. Mit dem Schein fürs Botanik-Praktikum hat es dennoch geklappt.
Weitere ISBN:978-3-440-09637-6, 978-3-4400-9637-6
978-3-44009-637-6, 978-3440096376, 978-3-44-009637-6
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