Forscher, Abenteurer und Entdecker. Atlas der Welterkundung
von Andrea DePorti - ISBN 9783894054922
Gebundene Ausgabe, 56 Seiten
Veröffentlichung Sep 2005 bei Frederking & Thaler
Amazon-Verkaufsrang #51313
Bewertung 2.0/5.0 bei 1 Meinungen
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Autor: Andrea DePorti
ISBN 9783894054922
ISBN 3894054921 (alt)
Aus der Amazon.de-Redaktion:
Wo andere Sammelwerke über Forscher, Abenteurer und Entdecker in der Regel aufhören, fängt der vorliegende Band erst an -- nämlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Konkret: bei Richard Francis Burton und John Hanning Speke und ihrer Suche nach der Nil-Quelle. In den folgenden Kapiteln folgen Menschen, die sich ebenfalls in kaum bekannte Gebiete wagten, wie die Polarforscher Peary, Amundsen, Nansen und Scott oder wie Alexandra David-Neel, die jahrelang und meist als Mann verkleidet das damals völlig unbekannte Tibet erkundete. Der Tut-Anch-Amun-Entdecker Howard Carter wird ebenso vorgestellt wie die kühne Weltumrun-dung im Zeppelin durch Hugo Eckener, der Atlantikflug des Charles Lindbergh, der erste Raumflug des Juri Gagarin und die Mondlandung des Apollo-Teams. Neil Armstrong & Co. markieren dabei in dem chronologisch aufgebauten Band die vorerst letzten großen Abenteurer. Eine Ansicht, die man sicherlich hinterfragen könnte.
Doch auf Vollständigkeit kann es bei nur 53 Porträts ohnehin nicht gehen. Andrea De Porti setzt dafür mehr auf eine ansprechende Darstellung und gelungene Optik der einzelnen Kapitel. Er kombiniert historische Quellen, Reiseerzählungen und Be-richte mit zahlreichen Fotografien, von denen viele von hervorragender Qualität sind und so ein Bild ermöglichen, wie es die intensivste Beschreibung nicht vermag. Er-wähnenswert sind etwa die Porträtfotos der australischen Aborigines, die John Willi-am Lindt im Jahr 1870 schoss. Oder die spektakulären Aufnahmen von Vittorio Sella, dem Kaukasusspezialisten. Diesen Bildern wurde bei der Buchgestaltung letztendlich mehr Bedeutung beigemessen als den Texten, die an manchen Stellen beinahe etwas zu kurz kommen.
Übrigens: Der Leser hat es nicht nur mit menschlichen Entdeckern der vergangenen 150 Jahre zu tun (wobei freilich auch einige wichtige wie der Ozeanograf Jacques Piccard fehlen), sondern auch mit einer buchgestalterischen Neu-Entdeckung. In der Nachfolge des Himmelsatlas und des Meeresatlas überrascht das Buch nämlich mit seiner ungewöhnlichen Klapptechnik, indem man die einzelnen Seiten nach oben bzw. zur Seite ausklappt. -- Christian Haas
Kritik zu Forscher, Abenteurer und Entdecker. Atlas der Welterkundung
Schade, mehr Schein als Sein vom 21.01.2006
Bewertung: 2 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 19 von 20 Besuchern hilfreich
Das Buch enttäuscht in jeder Beziehung. Die einzelnen Artikel füllen gerade mal eine Doppelseite - inklusive aller Bilder und Karten - und da hilft auch nicht das "Sonderformat", mit ausklappbaren Seiten. Die Berichte sind oberflächlich, dünn, bringen kaum Informationen und sind nicht wirklich spannend geschrieben. Was mich am meisten enttäuscht hat, ist die ausgesprochen schlechte Druckqualität. Die Bilder und Karten sind wirklich schlecht reproduziert worden und haben das Druck-Niveau einer Tageszeitung. Um einmal den Kontrast zu einem guten Werk zu sehen, kann man z.B. das Buch "Mythos Nordpol. 200 Jahre Expeditionsgeschichte." in die Hand nehmen und mit diesem Werk vergleichen. Der Unterschied ist gewaltig - inhaltlich und bezogen auf die Qualität des Drucks.
Weitere ISBN:978-3-894-05492-2, 978-3-8940-5492-2
978-3-89405-492-2, 978-3894054922, 978-3-89-405492-2
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