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Gottes Eifer: Vom Kampf der drei Monotheismen

von Peter Sloterdijk - ISBN 9783458710042

Gebundene Ausgabe, 218 Seiten
Veröffentlichung Sep 2007 bei Verlag der Weltreligionen im Insel Verlag
Amazon-Verkaufsrang #12292
Bewertung 4.5/5.0 bei 8 Meinungen
Autor: Peter Sloterdijk
ISBN 9783458710042
ISBN 3458710043 (alt)

Meinung der Redaktion zu Gottes Eifer: Vom Kampf der drei Monotheismen

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Kritik zu Gottes Eifer: Vom Kampf der drei Monotheismen

Marxismus als vierte Religion! vom 11.09.2008
Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Sloterdijk studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in München und Hamburg. Seit 2002 ist er zusammen mit Rüdiger Safranski Gastgeber des "Philosophischen Quartett", das durchschnittlich alle zwei Monaten im ZDF ausgestrahlt wird. Sloterdijk veröffentlichte zahlreiche Essais und Schriften zu Kultur- und Religionsphilosophie, Kusttheorie und Psychologie.
Sloterdijk ist ein Sprach- und Übertreibungskünstler. Provokation gehört zu seinen Stilmitteln. Sein erstes Werk "Kritik der zynischen Vernunft" soll an den Titel von Kant erinnern "Kritik der reinen Vernunft" und ist eine Anspielung auf das heutige falsche Bewusstsein des Menschen.
Für Sloterdijk ist der Mensch ein Wesen, das von Innen kommt und deshalb gestaltet er seine späteren Lebensräume zu Innenräume aus. Er setzt sich im Allgemeinen mit Fragen der Globalisierung, mit dem Nah-Ost-Konflikt, mit dem Problem des Islams, kurz um mit allen aktuellen Problemen unserer Kultur auseinander.
"Gottes Eifer" handelt vom Gottesgedanken in Christentum, Judentum und Islam. Soterdijk setzt sich mit der Vorstellung von Gottes Macht auseinander. Wie konnte es dazu kommen, dass die Menschen Gott als Alleinherrscher denken konnten. Er denkt hier über den Begriff des Monotheismus nach und stellt neben den drei großen Religionen eine vierte hinzu: den Kommunismus. Auf Seite 18 zitiert Sloterdijk Heiner Mühlmann, einen zeitgenössischen Philosophen der sich die Frage stellt: "Wie entsteht Traszendenz?" "Sie entsteht durch die Verkennung des Langsamen...Langsam ist eine Bewegung, die länger dauert als eine Generation. Um sie zu beobachten, sind wir angewiesen auf die Zusammenarbeit mit Menschen, die vor uns gelebt haben, und mit Menschen, die nach uns leben werden.". Transzendenz hat für Sloterdijk etwas mit Unbeobachtbarkeit, etwas mit "Langfristigem Raum" zu tun. Transzendenz besteht aus der Verkennung des Heftigen. Der Stress ist der Grund für Prophetie, die Verkennung des langsamen Fortschritts ist der Grund für Transzendenz. Der Stress ist die Ursache dafür, dass man das Erlebte externen Mächten zuschreibt. Dieser Gedanke von Sloterdijk ist erschreckend aber wahr.

Weitere ISBN:
978-3-458-71004-2, 978-3-4587-1004-2
978-3-45871-004-2, 978-3458710042, 978-3-45-871004-2
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