Haus der Kindheit.
von Waltraud A. Mitgutsch - ISBN 9783423129527
Taschenbuch, 317 Seiten
Veröffentlichung Feb 2002 bei Dtv
Amazon-Verkaufsrang #29612
Bewertung 5.0/5.0 bei 3 Meinungen
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Autor: Waltraud A. Mitgutsch
ISBN 9783423129527
ISBN 3423129522 (alt)
Aus der Amazon.de-Redaktion:
Die Fotografie eines Hauses in der österreichischen Kleinstadt H. war immer Miras liebstes Andenken an die ehemalige Heimat geblieben. Es war das Haus gewesen, in dem sie mit der ganzen Familie gewohnt hatte, bevor sie mit ihrem Mann und den drei Söhnen 1938 nach New York aufbrach. Das Bild erinnerte Mira, die in den USA einen schleichenden sozialen Abstieg hinnehmen musste, stets an bessere Zeiten. Es erinnerte sie aber auch an ihren Vater und ihre Schwester, die sich nicht zur Flucht entschließen konnten und die Nazizeit nicht überlebt hatten.
Nachdem Miras Lieblingssohn Max den amerikanischen Traum verwirklicht und eine große Karriere als Restaurator gemacht hatte, kehrt er nach H. zurück, um die Heimat seiner bereits verstorbenen Mutter zurückzufordern. Dabei werden ihm viele Steine in den Weg gelegt. Max lernt die kleine jüdische Gemeinde kennen, und wie er sind viele Menschen in H. auf der Suche nach Heimat.
Die oberösterreichische Schriftstellerin Anna Mitgutsch (Jg. 1948, Abschied von Jerusalem) weiß in ihrem neuen Roman Haus der Kindheit durch ihre ebenso klare und federleichte wie unprätentiöse Sprache zu überzeugen. Der Ton macht eben die Musik: Er hält das Buch von Betroffenheits-Kitsch fern und lässt die Figuren und ihre Schicksale lebendig erscheinen. Wer das Buch einmal zur Hand, nimmt legt es nicht wieder zur Seite. --Sebastian Fasthuber
Kritik zu Haus der Kindheit.
Sind alle Kindheiten grausam? vom 12.09.2004
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 1 von 1 Besuchern hilfreich
Ja, meint der Held des Roman, Max Berman. Und weiters: Sind Wurzeln (=Kindheit) so wichtig? Nein, denn:"Zu Hause ist man dort, wo man liebt."
Und damit wären wir schon mitten drin im Roman: Wo gehört Max eigentlich hin? Nach H., einer österreichische Kleinstadt, die er 1928 mit seine jüdischen Eltern und Brüdern verlässt? Oder nach New York, das seine 2. (oder 1.) Heimat wird? Fragen, die sich Max immer öfter stellt, je älter er wird...
Viele Themen werden in diesem grandiosen Roman von Anna Mitgutsch angeschnitten; Themen, die den Leser nachdenklich zurücklassen.
Mit "Haus der Kindheit" hat Anna Mitgutsch einen großartigen Familienroman geschrieben, in dem die österreichische (besser: mitteleuropäische) Geschichte den Hintergrund für viele Schicksale liefert.
978-3-423-12952-7, 978-3-4231-2952-7
978-3-42312-952-7, 978-3423129527, 978-3-42-312952-7
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