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Heidnisches Europa: Geschichte, Kult & Wiederbelebung. Übersetzung der 3. Aufl.: Kaminski, Monika

von Nigel Pennick - ISBN 9783935581233

Taschenbuch, 288 Seiten
Veröffentlichung Sep 2008 bei Arun-Verlag
Amazon-Verkaufsrang #97236
Bewertung 4.0/5.0 bei 7 Meinungen
neu: ab 18.00 Euro
Autor: Nigel Pennick
ISBN 9783935581233
ISBN 3935581238 (alt)

Meinung der Redaktion zu Heidnisches Europa: Geschichte, Kult & Wiederbelebung. Übersetzung der 3. Aufl.: Kaminski, Monika

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Kritik zu Heidnisches Europa: Geschichte, Kult & Wiederbelebung. Übersetzung der 3. Aufl.: Kaminski, Monika

Einzigartiger Gesamtüberblick über Heidentum in Europa - mit kleinen Schönheitsfehlern vom 13.10.2006
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 1 von 2 Besuchern hilfreich

Dieses Buch bietet einen Überblick über heidnische Kulte im Europa von der Zeit des klassischen Altertums bis heute, wobei der Schwerpunkt auf der Beschreibung regionaler heidnischer Kulte bis zur Christianisierung (mit z. T. Übernahme von Ritualen durch das Christentum) liegt.

Der Text ist hauptsächlich eine Aneinanderreihung von Fakten, eine durchgehende Linie oder auch nur den Versuch, diesen Gedanken z. B. durch Erwähnung von Gemeinsamkeiten zwischen räumlich verschiedenen Kulten statt der Konzentration auf Unterschiede zuzulassen, konnte ich nicht entdecken. Die Sicht der Autoren ist, was bei diesem Thema überrascht, spürbar linksintellektuell-"politisch korrekt" gefärbt. Daher will keine rechte Identifikation der Autoren mit den beschriebenen Inhalten aufkommen, eine Begeisterung des Lesers erst recht nicht, was das Buch etwas trocken zu lesen macht und gelegentlich ein etwas flaues Gefühl in der Magengegend hinterläßt, weil man merkt, daß noch interessante Aspekte fehlen oder zu vereinfacht dargestellt wurden. Ich habe daher für das Buch mehrere Jahre gebraucht, weil ich es mehrfach zwischenzeitlich länger wieder weggelegt habe.

Die Übersetzung hat zumindest in der mir vorliegenden 1. Auflage kleinere Schwächen, z. B. wurden in den meisten Fällen Eigennamen sowie Titel von genannten Werken auf Englisch angegeben, obwohl das Original ganz sicher nicht Englisch war. Z. B. wird König Harald I. von Norwegen als Harald Fairhair, nicht Schönhaar, wie auf Deutsch üblich, bezeichnet. Der Stil ist auch nicht überwältigend, wobei ich nicht beurteilen kann, inwiefern das vielleicht durch eine (zu?) enge Orientierung an der englischen Originalausgabe verursacht wurde. Die Rechtschreibung ist glücklicherweise "traditionell", nicht "rechtschreibdeformiert", allerdings mit dem einen oder anderen Patzer.

Was das Buch trotz der beschriebenen Schwächen wertvoll macht, ist seine Einzigartigkeit: In dieser Form der Zusammenstellung eines Gesamtüberblicks über Europa ist mir nichts vergleichbares bekannt.

Weitere ISBN:
978-3-935-58123-3, 978-3-9355-8123-3
978-3-93558-123-3, 978-3935581233, 978-3-93-558123-3
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