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Hitlers nützliche Idole: Wie Medienstars sich in den Dienst der NS-Propaganda stellten

von Guido Knopp - ISBN 9783442155002

Broschiert, 331 Seiten
Veröffentlichung May 2008 bei Goldmann
Amazon-Verkaufsrang #114127
Bewertung 2.0/5.0 bei 2 Meinungen
neu: ab 9.95 Euro
gebraucht: ab 9.95 Euro
Autor: Guido Knopp
ISBN 9783442155002
ISBN 3442155002 (alt)

Meinung der Redaktion zu Hitlers nützliche Idole: Wie Medienstars sich in den Dienst der NS-Propaganda stellten

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Kritik zu Hitlers nützliche Idole: Wie Medienstars sich in den Dienst der NS-Propaganda stellten

Gut, aber besser wäre mochlich vom 12.09.2007
Bewertung: 3 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 3 von 5 Besuchern hilfreich

"Hitler: Eine Bilanz", "Hitlers Krieger", und "Hitlers Helfer" sind ausgzeichnete Bücher. Auch die Gleichnahmigen Fernsehfilme fand ich sehr gut. Danach aber würde es weniger interessant. Die Formel litt unter Verschleiss und die Qualität liess nach. "Hitlers Kinder" "Täter und Vollstrecker", "Die SS" usw, einfach zuviel des Selben. Schade, denn die Themen faszinieren immer noch grosse Mengen von Leuten, und das zu Recht.
Die Geschichte des Nazismus, dieses ungeheure, horrende System des Schreckens, getragen von so vielen Leuten, bekämpft durch Andere, und einfach erlebt, ertragen von die Meisten ist noch immer nicht zu Ende erforscht. Das so Etwas nie wieder geschehen darf ist einer der wichtigsten Grunden für diese Forschung.
Deshalb ist es ein grosses Jammer das Herrn Prof. Prof. Prof. Prof. Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. (wenn man den Buchumschlag glauben soll) Guido Knopp die letzten Jahren nicht viel Anderes mehr macht als immer wieder die altbekannten Leier abzudrehen.
Das Buch ist sehr unterhaltsam und - wie immer - gut geschrieben. Die Sprache is flott aber nicht populär, wird auch nirgendwo trocken oder grad zu akademisch.
Das Buch sieht - wiederum wie immer - gut aus, mit vielen Bildern und ist in dem Sinne eine Zierde für den Buchschrank.
Dennoch kann es nicht mithalten mit Professor Knopps frühere Bücher.
Ja, viele deutsche Künstler und Entertainer haben unter den Nazis einfach weitergemacht.
Die wenigsten übrigens aus Ueberzeugung, das muss man auch mal sagen. Nicht Alle wollten oder konnten emigrieren. Manche unter Ihnen glaubten in den 30er Jahren dass der Spuk wohl bald aus sein würde, oder dass es so schlimm wohl nicht kommen sollte. Auch gab es Opportunisten, die profitiert haben von den Chancen die der von Goebbels c.s. bestimmten Kulturpolitik der Nazis Ihnen bot.
In diesem Buch stand vieles dass wir schon längst wissen, und nichts dass gar so schockierend wäre wie Prof Knopp wohl meint
Warum zum Beispiel Hans Albers so pechschwarz gemalt, Herr Professor? Der hat doch auch Leute geholfen bzw sogar gerettet? Und nicht nur seine jüdische Lebensgefährtin Hansi Burg und Ihre Familie, da gab's auch noch Andere. Heinz Ruhmann kommt bei Professor Knopp leichter davon, und das kann Ich weniger gut verstehen. Der hat ja bis zum Letzten mitgemacht, genau wie der Heesters (den wir darum in Holland noch immer nicht leiden können, dieser "Herr" hat mir nichts dir nichts für Propagandazwecke in Theresienstadt aufgetreten, als da die Krematorien schon rauchten, und anders als er noch immer sagt hat Himmler ihm dazu nicht zu zwingen gebraucht).

Naja. Nicht ein schlechtes Buch aber der Autor hätte doch mehr daraus machen können.
Schade. Wie Ich schon sagte, die Formel wirkt jetzt ein bisschen überbenutzt. Was kommt denn noch? "Hitlers Briefträger" (wie die Post einfach weitermachte unter den Nazis), "Hitlers Friseure"? Warum nichts über das Grösste Nachkriegsskandal der BRD (und der DDR): dass so viele Nazis so glimpflich oder ganz und gar unbestraft davon gekommen sind ("Hitlers Wirtschaftswunderkinder").

Weitere ISBN:
978-3-442-15500-2, 978-3-4421-5500-2
978-3-44215-500-2, 978-3442155002, 978-3-44-215500-2
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