Höllenzirkus (Bastei-Lübbe Taschenbücher)
von Poul Anderson - ISBN 9783404243549
Taschenbuch, 271 Seiten
Veröffentlichung Dec 2006 bei Bastei Lübbe
Amazon-Verkaufsrang #89563
Bewertung 3.0/5.0 bei 1 Meinungen
neu: ab 5.00 Euro
gebraucht: ab 1.75 Euro
Autor: Poul Anderson
ISBN 9783404243549
ISBN 3404243544 (alt)
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Kritik zu Höllenzirkus (Bastei-Lübbe Taschenbücher)
Flandrys zweites Abenteuer vom 13.04.2007
Bewertung: 3 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 3 von 3 Besuchern hilfreich
Und weiter gehts mit dem zweiten Abenteuer von Dominc Flandry im Dienst der Erde. Im Dienst der Erde??
Nein, sicherlich nicht. Diesmal ermittelt und kämpft Dominic auf eigenes Risiko und fürs eigene Konto.
Auf seinem neuen Stützpunkt, dem Planeten Irumclaw, macht Flandry die Bekanntschaft des windigen Geschäftsmanns Leon Ammon. Flandry soll in seinem Auftrag die einstmalige Bergbaubasis des Imperiums auf dem Mond Wieland, irgendwo im Mimir System, auskundschaften. Da die Station aufgegeben wurde und nun quasi herrenlos ist erhofft Ammon sich die dort geschürften und noch schürfbaren Schwermetalle unter den Nagel reißen und dort selber auf eigene Rechnung tätig werden zu können. Aber um zu wissen ob der ganze Aufwand sich noch lohnt muß Flandry als Kundschafter in das System und einen Lagebericht vor Ort erstellen. Ammon selber hat kein Raumschiff zur Verfügung und wendet sich darum an Flandry und bietet ihm für seine Dienste eine millionenschwere Entschädigung.
Damit Flandry aber nicht Ammon übers Ohr haut, ihm also eine falsche Einschätzung der Lage zukommen läßt um dann selber den Profit einzustreichen, gibt Ammon ihm einen Aufpasser und Partner mit - die Prostituierte Djana. Djana selber hofft mit dem Geld, das Ammon ihr für die Aufpassertätigkeit bietet, endlich ihren Beruf an den Nagel hängen zu können und ein freies und unbeschwertes Leben zu genießen. Allerdings macht ihr der Kriminelle Rax, Konkurrent von Leon Ammon, einen Strich durch die Rechnung. Um zu wissen was Ammon plant presst er Djana in seine Dienste die nun als Doppelagentin fungieren soll. Djana geht auf das Angebot zwangsweise ein, nicht wissend, das Rax nicht nur ein Krimineller ist, sondern auch als Agent und Verbindungsmann für den ärgsten Gegener des Imperiums, die Merseianer, fungiert.
Flandry schlittert somit in sein nächstes Abenteuer. Vom Kampf mit durchgedrehten Robotern auf dem Mond Wieland schlittert er in ein systemumspannendes Komplott der Merseianer. Immer umgeben von Djana die ihm bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten in den Rücken fällt.
Das zweite Buch ist nicht ganz so gut wie der Vorgänger. Die Geschichte ist bisweilen etwas zäh und relativ unspektakulär. Auch hier zeigt sich wieder das Flandry eigentlich eine tragische Figur ist. Zwar der strahlende Held, aber auch beziehungsunfähig und vom Imperium "verblendet". Sein Motiv für Ammon zu arbeiten ist zwar sehr patriotisch, aber auch nicht ganz nachzuvollziehen. Er ermächtigt sich selbst seine Dienstpflichten zum Zwecke eines höhern und von ihm selbst definierten Zieles zu vernachlässigen. Er kocht zu viele eigene Süppchen die dann, glücklicherweise, seine Haltung im Nachhinein rechtfertigen.
Für jeden der die Abenteuer von Flandry lesen möchte wäre es vielleicht ratsam mit dem Sammelband über die -Abenteuer der Polesotechnischen Liga-, auch von Poul Anderson, zu beginnen. Die Geschichten spielen zwar laaaange Zeit vor Dominic Flandry, legen aber schon die Grundsteine für das Imperium, das wir aus den Flandry Geschichten kennen. Auch beginnt dort die Geschichte über das Reich Merseia, dem ärgsten Feind des Imperiums, dessen "Geburtshelfer" keine geringeren als David Falkayn und die Polesotechnische Liga gewesen sind.
© Detlef Vallenton
978-3-404-24354-9, 978-3-4042-4354-9
978-3-40424-354-9, 978-3404243549, 978-3-40-424354-9
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