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Homöopathische Miasmen: Die Psora

von Peter Gienow - ISBN 9783877582039

Gebundene Ausgabe, 0 Seiten
Veröffentlichung Jun 2005 bei Sonntag
Amazon-Verkaufsrang #87535
Bewertung 4.0/5.0 bei 1 Meinungen
neu: ab 39.95 Euro
gebraucht: ab 31.33 Euro
Autor: Peter Gienow
ISBN 9783877582039
ISBN 3877582036 (alt)

Meinung der Redaktion zu Homöopathische Miasmen: Die Psora

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Kritik zu Homöopathische Miasmen: Die Psora

Miasmen werden als Reaktionsdynamik begreiflich vom 17.03.2002
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 34 von 34 Besuchern hilfreich

für mich das Buch des Jahres 2000.

Auf den ersten Blick, also beim Überfliegen oder mal kurz quer hineinlesen kam mir alles etwas verwirrend vor, auch Spinedi meinte, nachdem er das Buch kurz durchgeblättert hatte, es sei kompliziert und verwirrend .....

.... lösen sich beim genaueren Studieren die Fäden, die Gienow spinnt in große Klarheit auf und ein deutlicheres, besseres Verständnis der DYNAMISCHEN Verhältnisse im Krankheits- und BehandlungsPROZESS greift Raum.

Erstmalig wurde hier für mich ganz deutlich die dynamische Struktur der Miasmen als Grund-Reaktionsmuster des erkrankten Körpers ausformuliert, wobei für mich die Miasmen diesen letzten Rest an "magisch/mysthischen" Entitäten-Charakter verloren haben, der wie ein Ding, ein Makel, ein Geist usw. über dem miasmatisch belasteten Patienten schwebt.

Der Übergang der einzelnen Miasmen (wie wird ein vormals kaum miasmatisch oder ein psorisch belasteter Mensch sykotisch) wird begreiflicher.

Auch wenn ich mich am Anfang gegen die eine oder andere Aussage wehrte, fand ich die Analyse Gienows in den nächsten Wochen in der Praxis bestätigt.

Faszinierend der Begriff der "Spiegelmiasmen" - der gegenseitigen Aktivierung von Tuberkulinisch - Syphilinischer Prozesse, ich fand dieses Phänomen nicht allzu oft, aber tatsächlich in einigen Fällen der folgenden Praxiswochen.

Tatsächlich sehe ich diese Dinge seither in der Praxis deutlicher, bin mir bewußter über diese Schichten, passe die Arzneiwahl - wie ich meine - mit größerer Sicherheit den miasmatischen Gegebenheiten an.

Ausgesprochen interessant wird Gienows Analyse u.a. auch dadurch, daß er sich Hahnemanns 97 Beispiele der Unterdrückung Chronischer Krankheiten aus dem Buch CK1, S.23-40 vornimmt und die dabei ablaufenden dynamischen Reaktionsformen beschreibt.

Gienows "Die Psora" fasst auf didaktisch glänzende Weise viele wichtige Merkmale zur Behandlung chronischer Krankheiten zusammen, bietet Überblick über die Vorgehensweise verschiedener homöopathischer Schulen, setzt den "Haltepunkt" eines Mittels (Burnett) an zentrale Stelle (!)

Dieses Buch eignet sich NICHT zum Überfliegen, Klolesen, zum in einer Pause oder in einer Warteschlange schnell Hineinschauen.

Es eignet sich ausgezeichnet zum ernsthaften Studieren und belohnt mit einem klareren Verständnis der Reaktionen (in der Behandlung), der Stadien, der DYNAMISCHEN PROZESSE im Organismus.

Was würde ich mir dazu noch wünschen: das endlich die versprochenen Nachfolgewerke, v.a. zur Sykose erscheinen, das Gienow eine Art Praxisbuch mit typischen Fällen aus der Praxis und sich ergebenden Behandlungsstrategien bei mehrmiasmatisch belasteten, schwer chronisch Kranken, sowie ein Nachschlagewerk der miasmatischen Zeichen, ausführlicher und genauer, bebildert (Farbbilder) - als das Symptomenlexikon von Yves Labord

Weitere ISBN:
978-3-877-58203-9, 978-3-8775-8203-9
978-3-87758-203-9, 978-3877582039, 978-3-87-758203-9
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