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Horror-Lexikon

von Christian von Aster - ISBN 9783880599994

Gebundene Ausgabe, 0 Seiten
Veröffentlichung May 1999 bei Glb Parkland
Amazon-Verkaufsrang #593325
Bewertung 2.5/5.0 bei 7 Meinungen
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gebraucht: ab 2.99 Euro
Autor: Christian von Aster
ISBN 9783880599994
ISBN 3880599998 (alt)

Meinung der Redaktion zu Horror-Lexikon

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Kritik zu Horror-Lexikon

Oberflächlichkeiten und Eigenerfindungen vom 24.02.2006
Bewertung: 1 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 1 von 4 Besuchern hilfreich

Den anderen negativen Rezensionen brauche ich nicht viel hinzuzufügen. Für die Recherchequalität des Hobbyhorrorlogen C. v. A. spricht die Tatsache, dass seit gut 100 Jahren bekannt ist, dass der Hexenhammer von Heinrich Kramer alias Institois allein verfasst wurde und der angebliche Mitautor Sprenger nichts von seinem Glück wusste. Aber den Lexikonautor stören solche wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht. Statt gründlicher Informationen über dieses furchtbare Buch, das von Asters Buch fast noch übertroffen wird, erfahren wir belanglose Anekdötchen, die für das Verständnis irrelevant sind. Der Autor scheut sich auch nicht, die absurde Geschichte von einem französischen Adligen aufzutischen, der 1642 in Münster als Vampir verbrannt worden sei, vorher aber noch eine pseudo-esoterische Rede im Dom (!!!) halten durfte (s. u. Boaz, Villain de). Dass es sich dabei nur um die Werbung für ein eigenes poetisches Machwerk handelt, das C. v. Aster auch jetzt noch als authentisches Bekenntnis eines Vampirs verkauft, wird dezent verschwiegen. Überdies: Den Begriff "Vampir" konnte 1642 noch niemand außerhalb des Balkan kennen, und einen Vampirprozess gegen einen lebenden Menschen kann es schlichtweg auch nicht gegeben haben, weil der Vampir erst einmal tot sein muss! Es handelt sich, wenn man das poetische Geblubber im Internet nachliest, um ein zusammengestoppeltes Sammelsurium von Pseudo-Vampirweisheiten, das verrät, dass der Autor allenfalls Anne Rice gelesen, aber nie eine frühneuzeitliche Chronik in der Hand gehalten hat. Wenn ich eine nicht unbeträchtliche Summe für ein Horrorlexikon, das in einem Lexikonverlag erschienen ist, auf den Tisch einer Buchhandlung blättere, dann erwarte ich etwas Substantielles und nicht die oberflächlichen Platitüden eines Freakautors. Dann sollte das Buch auch vorn groß und deutlich stehen haben: "Is abba nich ärnst jemeint!!!"

Weitere ISBN:
978-3-880-59999-4, 978-3-8805-9999-4
978-3-88059-999-4, 978-3880599994, 978-3-88-059999-4
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