Im Dienst der Erde. Dominic Flandry 01.
von Poul Anderson - ISBN 9783404243518
Broschiert, 301 Seiten
Veröffentlichung Aug 2006 bei Lübbe
Amazon-Verkaufsrang #88986
Bewertung 4.0/5.0 bei 1 Meinungen
neu: ab 7.95 Euro
gebraucht: ab 1.90 Euro
Autor: Poul Anderson
ISBN 9783404243518
ISBN 340424351X (alt)
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Kritik zu Im Dienst der Erde. Dominic Flandry 01.
Dominic Flandrys erster Einsatz vom 06.03.2007
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 8 von 8 Besuchern hilfreich
Keine Ahnung was den Bastei Verlag dazu bewogen hat ausgerechnet die Dominic Flandry Reihe neu aufzulegen. Auf jeden Fall war es eine recht gute Idee, denn die Abenteuer sind immer wieder lesenswert. Potentielle Leser sollten sich nicht von den teils martialisch wirkenden Titelbildern abschrecken lassen. So kriegerisch geht es nicht unbedingt zu - immerhin ist Flandry Pilot und Mitglied des Geheimdienstes.
Nein, die Titelbilder sind allesamt schamlos von den Originalausgaben von Chris Bunch und Allen Coles STEN Zyklus geklaut worden - und dorthin haben sie vom Motiv her auch viel viel besser gepasst. Schade das Bastei so fantasielos agiert.
Die Geschichten um Flandry sind leichte Kost, schnell gelesen und gut verdaubar. Sie stammen halt aus einer Zeit in der die Helden gut und edel waren und die Autoren es verstanden eine schöne Geschichte auf weniger als 300 Seiten zu erzählen.
Das vorliegende Buch spielt auf dem Planeten Starkad. Die intelligente Bevölkerung dort teilt sich auf in zwei Spezies, den im Wasser lebenden Seetrollen und den an Land lebenden Tigerys. Eigentlich ist der Planet für das terranische Kaiserreich uninteressant, gebe es dort nicht eine Station der Merseianer, echsenhaften Intelligenzen die gerade dabei sind ein Sternenreich aufzubauen. Diesen möglichen Gegner möchte man nicht unbeobachtet lassen, hat man doch aus nebulösen Quellen erfahren, das sich dort "irgendetwas wichtiges zusammenbraut". Also errichtet man einen terranischen Stützpunkt auf Starkad in dem auch der Ensign Dominc Flandry seinen Dienst als Pilot verrichtet. Durch seine aufgeschlossene und intelligente Art zieht er die Aufmerksamkeit seines späteren Mentors und Ziehvaters Commander Max Abrams vom Nachrichtenkorps der Imperialen Navy auf sich. Zusammen mit dem Diplomaten Markus Hauksberg begeben sich die beiden an Bord der -Dronning Margrete- auf eine furiose diplomatische Mission mitten ins Herz des merseianischen Reiches um die Geheimnisse des Planeten Starkad zu erkunden. Dabei kommen sie einer gigantischen Verschwörung auf die Spur.
Man merkt dem Buch an das es ein Kind des kalten Krieges ist. Die Ähnlichkeiten sind einfach zu gravierend. Der Planet Starkad spiegelt ohne Frage Europa wieder. Die Merseianer übernehmen hier die Rolle der Russen, das terranische Kaiserreich die Rolle der Amerikaner. Beide Großmächte manipulieren ihre Hilfsvölker munter drauf los und hetzen sie gegeneinander auf, sowohl im Buch, wie auch in der Realität. Erst gegen Ende hin merken die Hilfsvölker das sie ohne die Großmächte wesentlich freier und unbeschwerter miteinander auskommen und das sogar ein Friede in greifbare Nähe rückt. Sehr positiv ist zu bemerken das Anderson nicht schwarz/weiß malt. Das terranische Imperium ist keineswegs der Gute und die Merseianer der böse Feind. Anderson übt hier Kritik an der Handlungsweise beider Großmächte und stellt deren Motive und Einlassungen in Frage.
Alles in allem eine schöne und abwechslungsreiche Geschichte.
© Detlef Vallenton
978-3-404-24351-8, 978-3-4042-4351-8
978-3-40424-351-8, 978-3404243518, 978-3-40-424351-8
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