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Im Westen nichts Neues (KIWI)

von Erich Maria Remarque - ISBN 9783462027211

Taschenbuch, 283 Seiten
Veröffentlichung Apr 1998 bei Kiepenheuer & Witsch
Amazon-Verkaufsrang #21791
Bewertung 4.5/5.0 bei 109 Meinungen
neu: ab 4.50 Euro
gebraucht: ab 1.99 Euro
Autor: Erich Maria Remarque
ISBN 9783462027211
ISBN 3462027212 (alt)

Meinung der Redaktion zu Im Westen nichts Neues (KIWI)

Aus der Amazon.de-Redaktion:
Will man den Wehrdienst verweigern und Zivildienst ableisten, dann sollte man in der Gewissensprüfung darlegen können, warum man sich denn keinen Dienst an der Waffe vorstellen kann. Und mehr als einmal dürfte dann als Begründung die Lektüre von Erich Maria Remarques Im Westen nicht Neues folgen.

Dieser Roman schildert aufs Eindringlichste die schauerlichen Erlebnisse des Soldaten Paul Bäumer an der Westfront des Ersten Weltkrieges, wo sich Deutsche und Alliierte in einem grausamen Grabenkrieg gegenüberstanden. Aber eigentlich sind Schauplatz und Zeit bedeutungslos, beherrschend ist das sinnlose Töten und die zu reinem Menschenmaterial degradierten Soldaten, die schon lange den Glauben an den "gerechten Krieg" aufgegeben haben. Hier ist kein Platz für klischeehaft mutige Helden, Verlierer sind sie letztlich alle, die da im Schlamm der Schützengräben liegen.

So mancher Leser wird nach diesem Roman seine Meinung zu Krieg und Militärdienst geändert haben. Wer heute noch glaubt, Krieg könne eine heldenhafte Sache sein, der kennt das Buch wahrscheinlich nicht und sollte einmal einen Blick hinein werfen. Danach ist er entweder eines besseren belehrt oder scheinbar schon völlig abgestumpft. --Joachim Hohwieler

Kritik zu Im Westen nichts Neues (KIWI)

Immer noch nichts gelernt? vom 09.04.2008
Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Fast 80 Jahre nach dem Erscheinen liest sich das Buch so aktuell wie eh und je. Die Geschichte eines (fast jeden?) Soldaten im 1. Weltkrieg, die sich so auch im 2. Weltkrieg, in Vietnam, im Irak abgespielt haben könnte. Unglaublich berührend und erschreckend und aufwühlend. Man kann eine Ahnung davon bekommen, wie sich die Menschen, insbesondere jene, denen man die Jugend und die Zukunft genommen hatte, gefühlt haben müssen. Und heute höre ich in den Nachrichten die Rezension eines neuen Filmes (Der rote Baron), in welchem der Mythos Manfred von Richthofen trotz aller historischen Fakten verherrlicht wird. Begründung des Regisseurs: Aus Respekt für die vielen Menschen, die an diesen Mythos glauben, müsse man auch Respekt für den Mythos zeigen. Wohl eher in Erwartung eines Verkaufserfolges, aber das ist eine andere Geschichte. Die beiden Geschichten von Remarque und jene über diesen Film sind nur so unmittelbar aufeinandergeprallt.
"Im Westen nichts Neues" sollte man unbedingt einmal gelesen haben.

Weitere ISBN:
978-3-462-02721-1, 978-3-4620-2721-1
978-3-46202-721-1, 978-3462027211, 978-3-46-202721-1
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