Kaltes Blut
von Andreas Franz - ISBN 9783426621738
Taschenbuch, 557 Seiten
Veröffentlichung Oct 2003 bei Droemer Knaur
Amazon-Verkaufsrang #1071
Bewertung 4.0/5.0 bei 37 Meinungen
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Autor: Andreas Franz
ISBN 9783426621738
ISBN 3426621738 (alt)
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Kritik zu Kaltes Blut
Naja, gibt bessere... vom 11.12.2007
Bewertung: 3 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 1 von 2 Besuchern hilfreich
Also, ich bin ein totaler Krimifan von Andreas Franz und habe seine anderen Werke regelrecht verschlungen, aber was das hier sollte, weiß ich nicht. Es ist auf alle Fälle eines seiner schlechtesten Werke, wenn nicht das schlechteste überhaupt...
Zuerst einmal zieht sich der Anfang unheimlich, man ist schon fast auf Seite 150 angekommen, als man Selinas Leichnam endlich findet.
Die Schwangerschaft ist dann bei weitem nicht so wichtig für den Handlungsstrang, wie es dem Leser auf dem Buchrücken versprochen wird.
Das ganze Buch zieht sich wie Kaugummi mit langweiligen hanbüchenen Verhören aller Reiterhof-Mitarbeiter, ohne dass etwas rauskommt (Wie gut kannten sie Selina?? Was war sie für ein Mensch? ---ich konnte es schon bald nicht mehr hören!!!)
Außerdem kam es mir des Öfteren so vor, als ob Herr Franz diesmal irgendwie keine Lust hatte, seinen Kommissaren allzuviel abzuverlangen und selber zu ermitteln, da zB die Leiche eines Mädchen genau dort nach Jahren gefunden wird, wo sich der Hund zum Sterben hingelegt hat...Alles schön und recht und seeehr rührselig, aber wenn dieser Schnuffi nicht gewesen wäre, wäre Julia Durant dann nie auf diese Stelle gekommen???? Wie langweilig und es auch sehr unspannend, Herr Franz!!
Des weiteren fand ich die ganze Lesbengeschichte einfach nur lächerlich an den Haaren herbeigezogen!! Welche drei erwachsene Frauen merken denn ganz zufällig alle zur gleichen Zeit (bzw. lassen sich von einer dazu überreden), dass sie lesbisch bzw. bi sind und vergreifen sich dann an minderjährigen Mädchen in einem Schloss am Meer in Frankreich, das auch ganz zufällig einer Lesbierin gehört und die sich nicht zu schade dafür ist, defekte Schlösser an den Duschtüren anzubringen?????!!!!
Und der Täter, naja, also wirklich schwer war der dann auch nicht mehr zu erraten, obgleich es mich gewundert hat, wie oft bei Krimis, dass er mit einem Schlag wieder alles zugegeben hat, obwohl er sich doch perfekt unter Kontrolle hatte. Es ist komisch, dass sich Mörder in so Büchern jahrelang von niemanden durchschauen lassen, und schwupps, kommen zwei Polizisten daher oder unsere bezaubernde Julia Durant und plötzlich brechen sie unter der Last zusammen und gestehen alles... schon etwas merkwürdig...
Und was war jetzt eigentlich mit der Mutter von Miriam? Wie konnte der Täter denn überhaupt wissen, dass sie eine Hure war?? Wird auch nie aufgeklärt. Schade.
Und wäre Julia Durant eigentlich jemals von selbst auf das verschwundene Mädchen Kerstin gekommen, wenn nicht der Pastor ganz zusammenhanglos davon angefangen hätte??? Fragen über Fragen...
Fazit: Kein schlechtes Buch, wahrlich nicht, aber auch wirklich kein Knaller.
Schade, Herr Franz, das können Sie eigentlich besser.
978-3-426-62173-8, 978-3-4266-2173-8
978-3-42662-173-8, 978-3426621738, 978-3-42-662173-8
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