Kapitalismus und Freiheit
von Milton Friedman - ISBN 9783492239622
Taschenbuch, 239 Seiten
Veröffentlichung May 2004 bei Piper
Amazon-Verkaufsrang #3161
Bewertung 3.5/5.0 bei 8 Meinungen
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Autor: Milton Friedman
ISBN 9783492239622
ISBN 3492239625 (alt)
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Kritik zu Kapitalismus und Freiheit
Genau so ist das vom 13.02.2008
Bewertung: 3 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 1 von 11 Besuchern hilfreich
"Die Kernaussage ist demzufolge: Der Staat hat sich aus allen seinen Funktionen zurückzuziehen. Er muss nur Sicherheit nach Innen".
Genau - der Markt regelt das.
Ansonsten landen wir ja wieder beim Sozialismus.
Das allgegenwärtige Gejammer von der "sozialen Gerechtigkeit" - ein anderer Ausdruck für "Faulheit unterstützen und den Fleißigen alles wegnehmen" - hat Deutschland ja da hin gebracht, wo wir jetzt sind - bankrott.
Der Mensch ist von Natur aus faul und muss durch das ökonomische Umfeld gezwungen werden, sich zu bewegen. Es hilft nichts, immerzu nur umzuvertrteilen "von oben nach unten".
Dadurch wird nur ein immer größerer Teil der Gesellschaft zu Schmarotzern, und die, welche siw Leistung erbringen, werden immer leistungsunwilliger, weil ihnen durch den Staat alles entzogen wird, um es den Faulenzern in den Rachen zu schmeißen.
Und der Staat selbst ist der größte Schmarotzer, da wir gezwungen sind, eine ausufernde Umverteilungs-Bürokratie mit zu ernähen, die eigentlich gar nicht gebraucht würde.
Jeder schimpft ja aucn auf die Bürokratie, ohne dass sich die meisten klar machen, dass diese ein Produkt und auch eine Notwendigkeit der allumfassenden Verteilerrolle ist, die der Staat speziell inh Deutschland heute an sich reißt. Im Prinzip nichts anderes, als eine zunehmende Verstaatlichung aller gesellschaftlichen Funktionen - wir nähern uns wieder demModell Sowjetunion/DDR.
Nur die regierende Kaste will das natürlich nicht zugeben, da man sich ja sonst durch nichts mehr von dem ehemals eingemauerten zweiten deutschen Staat unterscheiden würde - was ja in der Praxis auch so ist. Daher muss man ständig das abgedroschene Geschwafel von "Freiheit" und "Demokratie" bemühen, die aber in der Praxis immer mehr und mehr eingeschränkt werden durch staatliche Regelungen "zum Wohle aller".
Die gleiche Argumentation hatten die SED und die KPdSU auch - wo ist also derUnterschied?
"Freiheit" ist in erster Linie wirtschsaftliche Freiheit - daran ist nicht zu rütteln. Und diese wird sicher nicht durch den Staat geschaffen - eher im Gegenteil.
Zu dieser Freiheit gehört aber auch zu akzeptieren: man sollte eben NICHT versuchen, staatlicherseits ständig überall "Gleichheit" herzustellen und dazu Unmengen von Regeln asufzustellen, bei denen diejenigen, die das tun,am Ende selbst nicht mehr wissen, was richtig und was falsch ist (siehe nur z.B. die Steuergesetze). In der Praxis funktioniert das sowieso nicht - und darf auch gar nicht funktionieren:
Wer nicht durch wirtschaftliche Umstände gezwungen ist, wird weder Bildung noch Wohlstand erwerben. Wozu auch, wenn "der Staat für alles sorgt"?
Und dann schon lieber Friedman, als das Gedöns meines geschätzten Namensvetters (Steffen) weiter oben, oder die pauschale Verteufelung als "unzusammenhängenden blödsinnigen Neoliberalismus".
Mehr Freiheit bedeutet auch mehr Risiko - man kann nicht von beidem das Beste haben wollen - soziale Rundum-Absicherung wie in der DDR, sicherem Arbeitsplatz, steigenden Löhnen bei stagnierender (oder gar sinkender) Leistung und sicherer Rente aber bitteschön mit Reisefreiheit und D-Mark (heute Euro).
Was für ein Schwachsinn.
Es gibt keinen Mittelweg zwischen Planwirtschaft und Marktwirtschaft - entweder, oder. Ob ich letztere nun als "Neoliberalismus" verunglimpfe oder sonstwelche Wortschöpfungen erfinde - das Funktionsprinzip ist seit dem 16. Jh. das gleiche - nur unterschiedlich verschleiert durch verschiedenen politische Systeme mit unterschiedlichen Akzenten.
Das steht aber alles schon bei den Klassikern der Wirtschaftslehre - dazu braucht man keinen Milton Friedman.
978-3-492-23962-2, 978-3-4922-3962-2
978-3-49223-962-2, 978-3492239622, 978-3-49-223962-2
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