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Lexikon der populären Ernährungsirrtümer: Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrhe

von Udo Pollmer - ISBN 9783492240239

Taschenbuch, 355 Seiten
Veröffentlichung Jan 2004 bei Piper
Amazon-Verkaufsrang #2664
Bewertung 3.5/5.0 bei 62 Meinungen
Autor: Udo Pollmer
ISBN 9783492240239
ISBN 3492240232 (alt)

Meinung der Redaktion zu Lexikon der populären Ernährungsirrtümer: Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrhe

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Kritik zu Lexikon der populären Ernährungsirrtümer: Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrhe

Für den Stammtisch eine gute Argumentationshilfe vom 11.07.2008
Bewertung: 2 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 2 von 3 Besuchern hilfreich

Die beiden Autoren Udo Pollmer und Susanne Warmuth wollen hier den Leser darüber aufklären, welche wohlgeglaubten Dinge über die Ernährung nun tatsächlich stimmen und welche nicht. Anhand eines grob gestalteten alphabetischen Registers arbeiten sie so Themen wie Gammelfleisch, Magersucht, Diäten, Vitamine, Ballaststoffe, Übersäuerung und viele weitere ab. Schon beim ersten Artikel merkt man, dass die einzelnen Beiträge leicht und verständlich geschrieben wurden und der Leser nicht mit zuviel Fachwissen überschüttet wird, sondern alles gleich beim ersten Durchlesen begreifen kann.

Allerdings ist es auch gerade dieser recht simple und teilweise sehr reißerische Stil, der aufmerksame Leser aufhorchen und die einzelnen Abschnitte kritischer lesen lässt. Sicher, es mag sein, dass einige der statistischen Untersuchungen, die den Gesundheitsgehalt bestimmter Stoffe beweisen, nicht ganz so konkret sind, wie dem Verbraucher weisgemacht wird, doch ebenso gilt dies sicher auch für die Statistiken, auf die sich die beiden Autoren stützen. Allerdings werden die Quellen, die genau die Aussagen des Buches untermauern, dem Leser so verkauft, als kämen sie direkt aus Gottes Mund und wären unanfechtbar.

Also irren Tausende von Ernährungswissenschaftlern und allein Pollmer und Warmuth haben die endgültige Weisheit erkannt? Daran mag doch sehr gezweifelt werden. Ganz abgesehen von dieser sehr einseitigen Betrachtungsweise des Themas ärgert es den Leser andererseits, dass das so genannte Lexikon mit Themen wie "Der Dresdner Stollen kommt nicht aus Dresden" oder "Ein Löffel im Sekt lässt die Kohlensäure länger drin" aufgefüllt wurde, denn die haben mit Ernährungsirrtümern nur sehr grob etwas zu tun. Und gibt es tatsächlich noch jemanden, der glaubt, dass alle Magersüchtigen als Kinder missbraucht wurden?

Das "Lexikon der populären Ernährungsirrtümer" ist eine wunderbare Argumentationshilfe in gemütlicher Stammtischrunde. Denn genau auf diesem Niveau wird hier berichtet und argumentiert. Alle Ernährungswissenschaftler irren, allein die beiden Autoren wissen, was stimmt, und den Dicken wird das Essen nur deswegen vermiest, weil die Dünnen neidisch darauf sind, dass diese glücklicher sind und länger leben.
Fazit dieses Buches ist, dass es also vollkommen egal ist, was man isst, so dass dem Leser das schlechte Gewissen über seine ungesunde Ernährung und seine Fettleibigkeit abgenommen wird.
Na denn Mahlzeit!

Weitere ISBN:
978-3-492-24023-9, 978-3-4922-4023-9
978-3-49224-023-9, 978-3492240239, 978-3-49-224023-9
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