Mein Schmerz trägt deinen Namen: Ein Ehrenmord in Deutschland
von Hanife Gashi - ISBN 9783499620881
Taschenbuch, 256 Seiten
Veröffentlichung Dec 2005 bei Rowohlt Tb.
Amazon-Verkaufsrang #21183
Bewertung 4.5/5.0 bei 10 Meinungen
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Autor: Hanife Gashi
ISBN 9783499620881
ISBN 349962088X (alt)
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Kritik zu Mein Schmerz trägt deinen Namen: Ein Ehrenmord in Deutschland
islam.Kosovo im zentralen Europa - Reformen unvermeidbar...hüben wie drüben! vom 06.04.2008
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Eine kosovarische (albanische) Frau erzählt die erschütternde Geschichte des Mordes an der eigenen Tochter vom eigenen Ehemann.
Selbst Anfang der Achtziger im Kosovo (jetzt "selbstständiger" Staat und früher oder später in der EU) zwangsverheiratet(!), erreicht Fr.Gashi irgendwann, wie soviele verzeifelte Asylanten, (in diesem Fall) Deutschland mit Ehemann und (zu diesem Zeitpunkt) einer Tochter.
Durch viel harte Arbeit erreicht die Familie einen gewissen Wohlstand (vom Ehemann strengstens kontrolliert und reglementiert bis hin zu endlosen Fußmärschen mit Kind u.Kegel, damit die "faule" Ehefrau kein Geld für den Bus verschleudert...) den sie sich redlich verdient hat.
Leider lebt der kosovarische (albanische) Hr.Gashi immernoch tief verankert in den ihm anerzogenen (kosovo-alban./islam.)Traditionen, was zwar verständlich ist, er aber als Wahldeutscher irgendwann in diesem Maße einfach nicht mehr darf, da er ansonsten mit dem Leben und der Gesellschaft in westlichen Ländern nicht mehr kompatibel ist und sich Straftaten früher oder später kaum verhindern lassen.
So kommt es dann zum (verzweifelten) Mord an der eigenen, ältesten Tochter Ulerika, da er ihren Wunsch und Kampf nach einem (etwas!)selbstbestimmten Leben nicht mehr ertragen kann und sich in seiner Macht völlig untergraben fühlt, was für ihn einen total inakzeptablen Zustand und einen Gesichtsverlust darstellt.
Hilflos steht der Rest der Familie vor den Trümmern dieses (stets freudlosen) Familienlebens. Es kommt (hierzulande!) natürlich zur Verurteilung des Ehemanns (der seine Tat auch immer für berechtigt halten wird, ebenso seine meist männl.Verwandten) und zur Ehescheidung.
Diese Geschichte stellt ja keinen Einzelfall dar. Sie wiederholt sich ständig aus den gleichen Gründen, nämlich aufgrund aufeinanderprallender, nicht kompatibler Lebensstile von Menschen aus verschiedenen Ländern, Gesellschaften und Religionen. Sowas wird auch in Zukunft schwer zu verhindern sein.
Ein reformierter, liberalerer Islam und eine EU, die mit allen Mitteln und gnadenlos konsequent auf Menschenrechte und vielleicht auch endlich mal zwecks dringend zu verbessernder Moralerziehung junger Menschen auf ihre eigenen Medien etwas mehr achtet, bleiben uns zu wünschen übrig.
978-3-499-62088-1, 978-3-4996-2088-1
978-3-49962-088-1, 978-3499620881, 978-3-49-962088-1
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