Poe: Illustrated Tales of Mystery and Imagination
von Edgar Allan Poe - ISBN 9783899551594
Gebundene Ausgabe, 191 Seiten
Veröffentlichung Oct 2006 bei Die Gestalten Verlag
Amazon-Verkaufsrang #583403
Bewertung 5.0/5.0 bei 1 Meinungen
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Autor: Edgar Allan Poe
ISBN 9783899551594
ISBN 3899551591 (alt)
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Kritik zu Poe: Illustrated Tales of Mystery and Imagination
Nachweisliche Kongenialität vom 13.12.2006
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 6 von 6 Besuchern hilfreich
Ein wunderchönes Buch, - nicht so sehr der (im englischen Original abgedruckten) Texte Edgar Allan Poes wegen - die gibt es in hundert anderen Büchern und hundert anderen Sprachen auch zu lesen - , sondern der Illustrationen wegen! 13 Texte - 13 Grafiker, die (fast) alle ihre Arbeit kongenial erledigen.
Es ist noch nicht so lange her, dass das illustrierte Buch in Deutschland ernsthaft wiederentdeckt wurde; vor allem die "Büchergilde Gutenberg" hat hier mustergültig vorbereitet und regelmäßig Preise abgeräumt. Hier nun könnte ihr - nicht die erste, aber doch eine sehr gewichtige Konkurrenz entstehen.
Besonders hervorgehoben zu werden verdienen (in der Reihenfolge ihres Erscheinens): Jen Ray, Aaron Baggio, Aya Kato (Cheval Noir) und Ivan Zouravliov (Vania). Sie sind auch die vier, die die Bindung zur ersten europäischen Blütezeit der Literaturillustration, der 40 Jahre vor und nach der vorletzten Jahrhundertwende, am stärksten verraten. Aber auch keiner der anderen stört das reizvolle Ensemble, im Gegenteil! Gerade die völlig unterschiedlichen Vorgehensweisen, die unterschiedlichen Techniken und das unterschiedliche Verständnis davon, was Illustration eigentlich zu bedeuten habe, machen das Buch zu einem Blätter-Vergnügen, auf das der Modebegriff "spannend" endlich einmal passt.
Übersehen wollen wir, dass die Produktinformation des Verlags (hier weiter oben) Unsinn redet, wenn sie "The Raven" zum bekanntesten Gedicht aller Zeiten ausruft, und unverständliche Schlampereien durchgehen lässt: Drei der vier stellvertretend genannten Grafiker erscheinen gar nicht im Buch: Usugrow, Casaramona und Brian Ewing. Ein sehr bekanntes (und ins Buch aufgenommenes) Gedicht von Poe heißt auch nicht "The Bell", als habe Poe Schillers "Glocke" übersetzt, sondern "The Bells".
Trotz alledem, wie gesagt, ein wunderschönes Buch!
978-3-899-55159-4, 978-3-8995-5159-4
978-3-89955-159-4, 978-3899551594, 978-3-89-955159-4
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