Praxis der Pathophysiognomik: Lehrbuch und Bildatlas der Krankheitszeichen im Gesicht
von Natale Ferronato - ISBN 9783830472643
Broschiert, 68 Seiten
Veröffentlichung Dec 2007 bei Haug
Amazon-Verkaufsrang #69729
Bewertung 3.0/5.0 bei 1 Meinungen
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Autor: Natale Ferronato
ISBN 9783830472643
ISBN 3830472641 (alt)
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Kritik zu Praxis der Pathophysiognomik: Lehrbuch und Bildatlas der Krankheitszeichen im Gesicht
Gut aber nicht für jeden Vorteilhaft! vom 07.08.2008
Bewertung: 3 von 5 Sternen
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Praxis der Pathophysiognomik von Natale Ferronato, Neuerscheinung Haug Verlag 2007, 68 Seiten DinA4 Format, 29,95¬, ISBN 978-3-8304-7264-3
Das vorliegende Buch stellt wohl den Abschluss eines langen Forscherlebens dar.
Die Idee Menschengesichter zu lesen ist wohl schon so alt wie die Menschheit selbst.
die Erkennung von Krankheiten und Gebrechen aus dem äußeren Merkmalen eines Individuums nimmt dabei eine Subspezialisierung dar.
An einer kurzen geschichtlichen Einführung von Frau Wilma Castrian beginnt der Autor mit Erklärung der Systemgrundlagen sowie die Voraussetzungen für die visuelle Diagnostik. Daran knüpft er die Beschreibung der möglichen Veränderungen in einem Gesicht sowie zur Arbeitsweise und schließt daran der Hauptteil mit Merkmalsprotokollen der jeweiligen Organsysteme bzw. Funktionseinheiten wie z.B. das Urogenitalsystem oder das Endokrinum. Den Abschluss stellt ein Bildabschnitt mit praktischem Bezug und Beispielhaften Anwendungen dar.
Das System von Natale Ferronato richtet das Hauptaugenmerk auf die Gesichtshaut seine Gewebsstextur, Färbung und Strahlung. Diese Qualitäten dienen dem Betrachter als sichtbare Hinweise auf im inneren verborgen ablaufende Prozesse. Das fühlende Sehen spielt hier bei die zentrale Rolle. Natale Ferronato möchte den Leser oder besser gesagt den Betrachter dazu animieren und motivieren, ob ihm dies gelingt, erscheint bei diesem für nicht Kundige eher abstrakten Thema unwahrscheinlich. Ein weiterer Punkt, der erschwerend hinzukommt, ist meiner Ansicht nach die fehlende Konsequenz aus den erarbeiteten Analyse-Daten. Ebenfalls im Dunkeln bleibt die kausale Verkettung, der Krankheitszeichen, denn welchen Nutzen bringt die alleinige Kenntnis, dass ein Organ belastet ist, wenn wir nicht wissen warum es so ist. Z.B. sagen wir mal die Niere zeigt sich in seinem Gesichtsfeld deutlich belastet, diese Belastung kann nun die Konsequenz einer verschleppten Entzündung sein aber auch die organische Manifestation eines psychischen Problems.
Da Pathophysiognomische Zeichen Hinweise auf Erkrankungen liefern, sind sie wie weitere
Symptome dieser Erkrankung zu werten. Die Ursache bleibt verborgen.
Fazit: Eingebunden in einem komplexen diagnostischen und therapeutischen Geflecht sowie für den Psychophysiognomik bewanderten ist die Pathophysiognomik unbedingt als
Empfehlenswert anzusehen. Jedoch nicht geeignet als Leselektüre für Laien.
Arash Asadi, Praxis für psychophysiognomische Beratungen
978-3-830-47264-3, 978-3-8304-7264-3
978-3-83047-264-3, 978-3830472643, 978-3-83-047264-3
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