Zickenterror: Was Männer über Frauen denken
von Daniel Wiechmann - ISBN 9783426629628
Taschenbuch, 235 Seiten
Veröffentlichung Aug 2005 bei Droemer/Knaur
Amazon-Verkaufsrang #68496
Bewertung 4.0/5.0 bei 18 Meinungen
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Autor: Daniel Wiechmann
ISBN 9783426629628
ISBN 3426629623 (alt)
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Kritik zu Zickenterror: Was Männer über Frauen denken
"Was will uns der Autor mit diesem Werk sagen?" oder "Ich kann auch keine Witze erzählen" vom 24.09.2007
Bewertung: 2 von 5 Sternen
Diese Kundenmeinung empfanden 5 von 10 Besuchern hilfreich
Ich kann auch keine Witze erzählen und versemmle immer die Pointe. Aber ich kann einparken, habe keine 135 Paar Schuhe und muss nicht alle sechs Minuten aufs Klo, es sei denn ich habe zu viel Bier getrunken, das ich nicht in kleinen Schlucken, sondern relativ zügig trinke. Ich passe leider nicht so ganz hinein in die Schubladen-Frau, die uns Herr Wiechmann hier vorgestellt hat, bin aber definitiv eine (Frau). Witzig soll das sein? Na, ich weiß nicht. Humor ist, wenn ich dich in einen Sack stecke, oben zuschnüre, kräftig draufhaue und du trotzdem lachst?
Männer bezeichnet Daniel Wiechmann als "lebenslustige, wagemutige, manchmal vielleicht ein wenig über das Ziel hinausschießende, aber doch immer sympathische Abenteurer". Es gibt nur ein Problem zwischen Männern und Frauen - das ist die Frau. Es gibt seiner Ansicht nach Frauenversteher, die sind aber schwul. Denn ein richtiger Mann versteht keine Frau, sie bleibt ihm ein unergründliches Rätsel. Herr Wiechmann hat die Kategorie "Erziehungsurlauber" vergessen, die etwa 1,3% aller deutschen berufstätigen Männer ausmachen: das sind dann in seinen Augen sicherlich Weicheier, die ihre Frau arbeiten schicken, um sich Kinderwindeln zu widmen.
Ich frage mich, welche Xanthippe (oder Xanthippen?) Herrn Wiechmann so zugesetzt hat, dass er solch eine Meinung von Frauen bekommen hat. Er kann einem echt leid tun. Bisher dachte ich immer, man könne sich seinen Partner/ Partnerin frei aussuchen (damit meine ich ohne Zwang, ungezwungen). Vielleicht hat Herr Wiechmann einfach noch nicht die "Richtige" gefunden, und hätte sie doch so verzweifelt nötig?
Auf die Frage, "Warum es keine Frauenautobahnen gibt", kann ich nur sagen: worüber sollten sich die Männer denn sonst aufregen? Wem könnten sie ihre souveräne und coole Art zu fahren besser demonstrieren, als dem weiblichen Wesen? Herr Wiechmann bezeichnet das "Kinderkriegen als die wahrscheinlich leichteste Sache der Welt" - nur so genau weiß er das dann auch wieder nicht.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich dieses Buch für Frauen so überflüssig, wie einen Kropf halte - für Männer hingegen, die ihr Ego aufpolieren müssen, ist es aber wahrscheinlich unverzichtbar. Zwei Punkte gebe ich, weil ich finde, dass Herr Wiechmann trotz allem Schreiben kann, ich meine aber, dass er seine Energie eher in andere Projekte stecken sollte, als in die Geschlechterfrage.
978-3-426-62962-8, 978-3-4266-2962-8
978-3-42662-962-8, 978-3426629628, 978-3-42-662962-8
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