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Fucking Berlin: Studentin und Teilzeithure


Klappentext:

Sie lebt in Berlin, studiert Mathematik, bringt morgens ihr Kind in die Kita und trifft sich am Wochenende mit Freunden. Eine normale junge Frau – auf den ersten Blick. Denn sie hat noch einen Job: Sie verkauft ihren Körper. Und sie sieht darin auch kein Problem.

Das Werk „Fucking Berlin: Studentin und Teilzeithure“ von Sonia Rossi ist eine Autobiographie über das Leben einer italienischen Studentin in Berlin, die durch die Tätigkeit als Prostituierte ein Doppelleben führt. Dabei wird durch das Buch deutlich, dass nicht nur die Zwangsprostitution vorherrschend ist, sondern einige Frauen das Arbeitsfeld der käuflichen Liebe auch freiwillig betreten, um mit sexuellen Dienstleistungen Geld zu verdienen.

So schildert die Ich-Erzählerin in ihrem Buch, dass der Arbeitsbereich einer Hure auch Spaß bringen kann. Die aus Italien stammende Rossi zieht für ihr Studium nach Berlin, um dort Mathematik zu studieren. Damit sie ihr Studium finanzieren kann beginnt sie zunächst einen Hoteljob, wobei sie sich vor der Webcam vor Männern und für Männer auszieht und Ihre Piercings zeigt. Schnell gelangt sie dadurch an ihren nächsten Job, bei dem sie nackt in einem Massagesalon nackte Männer massiert. Die zwischenzeitlichen Gewissensbisse, die sie besonders wegen ihres arbeitslosen Freundes hat, verdrängt sie jedoch, da sie ihren Lebensstandart halten möchte.

Die Autorin beschreibt den Weg von der braven Studentin zur Hure direkt und schnörkellos – so wie es eben ist. Dabei berücksichtigt sie in ihrem Roman sowohl die alltägliche Arbeit als Teilzeithure als auch ihr alltägliches „normales“ Leben. Gewürzt mit zahlreichen Details zu den sexuellen Vorlieben der Männer, die die Erzählerin diesen auch erfüllt, ständigen Gewissenskonflikten, welche die Autorin austrägt, deren großer Liebe und vielem mehr, kann das Buch als sehr unterhaltsam und spannend angesehen werden. Rossi liefert dabei tiefe Einblicke in das Rotlichtmilieu. Einblicke und Hintergründe, offen geschildert, ohne Selbstmitleid und manchmal auch witzig erzählt.

Abgelegt in: Allgemeines Kommentare(0) September 2008

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