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Geliebte der Nacht, Lara Adrian
Beim Verlassen eines Nachtclubs wird die Fotografin Gabrielle Maxwell Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Sechs Jugendliche töten einen Man und saugen ihm das Blut aus. Doch obwohl Gabrielle die grauenhafte Szenerie mit ihrem Fotohandy festgehalten hat, schenkt die Polizei ihr keinen Glauben. Erst der gutaussehende Kommissar Lucan Thorne scheint Gabrielle ernst zu nehmen und verdreht der jungen Frau gehörig den Kopf.
„Geliebte der Nacht“ ist das Debütwerk von Lara Adrian. Es gehört zu einer Vampir-Trilogie, die nicht nur auf die düsteren Gestalten der Nacht setzt, sondern auch eine gehörige Portion Erotik beinhaltet.
Prickelnde Romanreihe
In der Romanreihe werden die einzelnen Charaktere in die Vampirgruppe um Lucan Thorne in jedem Buch separat vorgestellt und in Bezug zur übergeordneten Geschichte gesetzt. Das Grundthema des Buches ist der altbewerte Kampf zwischen Gut und Böse, der durch die zwei Vampirgruppen verdeutlicht wird und sich durch die ganze Romanreihe zieht. Die Stimmung im Roman ist sehr düster, aufgeheizt und prickelt vor Erotik.
Fantasy-Action und Erotik
Die Reihe ist vergleichbar mit den Büchern von J.R. Ward, aber im Gegensatz zu ihr, setzt Adrian auf den Sex und die Erotik zwischen den Charakteren, der einen deutlichen Schwerpunkt im Buch einnimmt und teilweise den Handlungsstrang des Buches in den Hintergrund drängt. Trotzdem ergibt sich mit der Kombination aus detaillierten Erotischen Szenen und knallharter Fantasy-Action ein ganz besonderer spannungsreicher Cocktail, der eine starke Bewegung im Buch erzeugt und vor Energie nur so sprüht.
Fazit
Jedoch bietet Adrian zu früheren Vampirbüchern keinen innovativen Neuerungen, sowohl der Vampirkult ist nicht außergewöhnlich und in seinen einzelnen Facetten schon einmal da gewesen, wie auch das Umfeld der Charaktere ist altbekannt und überrascht einen nicht wirklich. Doch durch die detailreiche Darstellung der Charaktere und ihrer Gefühle erhält das Buch etwas Besonderes und kann so auch die Spannung bis zum Schluss halten und einen davon abhalten, dass Buch vor dem Ende wieder aus der Hand zu legen.
