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Kein Sterbenswort, Harlan Coben


Acht Jahre nach ihrer Ermordung bekommt David Nachrichten von seiner vermeintlich toten Frau zugespielt. Man warnt ihn, kein Sterbenswort davon zu verraten, aber als das FBI auftaucht und ihn des Mordes verdächtigt, nimmt er die Suche nach ihr auf.

Der Roman „Kein Sterbenswort“ von Harlan Coben ist ein äußerst spannender Thriller mit authentischen Hauptfiguren und einer klug konstruierten Handlung.

Packender Thriller

Nach dem brutalen Mord an seiner Frau ist Kinderarzt David Becks ein gebrochener Mann.
Als er plötzlich die Nachricht erthält, dass seine Frau noch lebt, ändert sich sein ganzes Leben. Er wird davor gewarnt darüber kein Sterbenswort zu verlieren. Doch dann taucht das FBI auf und verdächtigt Becks des Mordes an seiner Frau. Der hat nun keine andere Wahl, als der Sache selbst auf den Grund zu gehen.

Die Geschichte fesselt ab der ersten Seite. Überraschende Wendungen machen das Buch zu einem echten Lesespaß. Anders als so mach anderer Thriller besticht der Roman durch ungebrochene Spannung und unvorhersehbare Wendungen. Harlan Coben beweist, dass Thriller nicht unbedingt blutrünstig geschrieben sein müssen. Der Autor kommt sehr gut ohne viel Blutvergießen aus, würzt dazu mit einer Portion Humor.
An einigen Stellen wird zu ausführlich beschrieben, doch das kann keinesfalls das Belletristik-Lesevergnügen und den Spannungsbogen beeinflussen.

Fazit

Man kann sich emotional sehr gut in David Becks hineinversetzen. Ein gut ausgedachter Charakter, sympathisch und menschlich mit kleinen Fehlern, wie sie jeder hat. Mit der Handlung wird man sehr schnell warm. Der Autor schafft es den Leser von Beginn an in seinen Bann zu ziehen. Essen und Trinken wird beim Lesen zur Nebensache.
Einziges Manko: Hat man den Roman fertig gelesen, kann sich bei dem einen oder anderen eine leichte depressive Verstimmung einstellen, da man das Buch in einem Rutsch durchlesen kann und bald neuen Lesestoff braucht.

Abgelegt in: Allgemeines Kommentare(0) Februar 2010

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